Weniger Kinder: Sinkende Geburten: Minister sieht keine Gefahr für Schulen

Datum02.01.2026 16:44

Quellewww.zeit.de

TLDRBildungsminister Steffen Freiberg (SPD) sieht trotz sinkender Geburtenzahlen in Brandenburg keine Gefahr für Schulstandorte. Laut Freiberg wird es bis 2029 keine Vorgaben zur Schließung von Schulen wegen geringer Schülerzahlen geben. Die Geburtenzahl sank 2024 um 4,6 Prozent auf 15.154, ähnlich wie 1996. Dies führt bereits zu Schließungen von Kindergärten. Freiberg schlägt vor, arbeitslose Erzieher in Schulen einzubinden, um zusätzliche Aufgaben außerhalb des Lehrkräftebereichs zu übernehmen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Weniger Kinder“. Lesen Sie jetzt „Sinkende Geburten: Minister sieht keine Gefahr für Schulen“. Die Schulen in Brandenburg müssen nach Angaben von Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) wegen der sinkenden Geburtenzahl keine Schließungen befürchten. "Für die laufende Wahlperiode bis 2029 kann ich keine Bedrohung von Schulstandorten erkennen", sagte Freiberg der "Märkischen Oderzeitung" (Freitag/online). "Es wird keine Vorgabe aus Potsdam geben, wegen geringer Schülerzahlen Schulen zu schließen." Die Zahl der Geburten ging im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 laut Statistikamt um 4,6 Prozent auf 15.154 zurück. Ähnlich wenige Geburten wurden zuletzt 1996 gezählt - wenige Jahre nach der Wiedervereinigung. Die sinkende Geburtenzahl macht sich bereits bei Kindergärten bemerkbar - einige mussten deshalb in Brandenburg schließen. Arbeitslose Erzieherinnen und Erzieher von Kitas könnten nach Ansicht des Ministers in Schulen eingebunden werden. "Wir haben Aufgaben an den Schulen, die nicht unbedingt nur von Lehrkräften bewältigt werden müssen oder von anderen Professionen sogar gezielter bearbeitet werden können", sagte Freiberg. "Dafür müssen Lösungen überlegt werden, damit Kita-Erzieherinnen und -Erzieher auch künftig gut eingebunden werden können." © dpa-infocom, dpa:260102-930-491497/1