Datum02.01.2026 15:59
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Hessen führten die Silvesterfeuerwerke zu hohen Feinstaubkonzentrationen, die jedoch durch windiges Wetter schnell verbessert wurden. Das Hessische Landesamt informierte, dass die höchsten Werte zwischen Mitternacht und 00:30 Uhr an verschiedenen Messstationen gemessen wurden. In den Vorjahren ohne Wind kam es zu langanhaltend starker Feinstaubbelastung. Feinstaub kann gesundheitsschädlich sein, da feine Partikel in die Lunge gelangen und Entzündungen verursachen können.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jahreswechsel“. Lesen Sie jetzt „Wind in Silvesternacht vertreibt Feinstaub“. Die Silvesterfeuerwerke haben in Hessen vielerorts kurzfristig zu sehr hohen Konzentrationen von Feinstaub geführt. "Das windige Wetter sorgte aber, wie in den beiden Vorjahren, für eine schnelle Verbesserung der Luftqualität", teilte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie in Wiesbaden mit. Die höchsten Werte zwischen 00.00 und 00.30 Uhr wurden an den Messstationen in Wiesbaden Süd, der Friedberger Landstraße in Frankfurt und in Offenbach an der Unteren Grenzstraße gemessen. In früheren Silvesternächten mit wenigem Wind und somit "austauscharmen Wetterlagen" hatte es laut dem Landesamt eine "langanhaltend starke Feinstaubbelastung wie beispielsweise am Neujahrstag 2020" gegeben. Feinstaub kann ungesund für Menschen sein. Grober Feinstaub wird laut Bundesumweltamt meist bereits in der Nase abgefangen, wohingegen feinere Partikel es schaffen, tiefer in die Lungen vorzudringen. Feinstaubpartikel können etwa Entzündungen und Stress in menschlichen Zellen auslösen. © dpa-infocom, dpa:260102-930-491262/1