Unglücke in der Silvesternacht: Durch Pyrotechnik getötete 18-Jährige - kein Zusammenhang

Datum02.01.2026 15:49

Quellewww.zeit.de

TLDRIn der Silvesternacht kamen zwei 18-Jährige in Bielefeld durch Explosionen selbstgebauter Feuerwerkskörper ums Leben. Obduktionen ergaben, dass sie an schweren Kopfverletzungen starben. Die Polizei stellte fest, dass die beiden Vorfälle unabhängig voneinander geschahen und keine persönliche Beziehung zwischen den Toten bestand. Die Explosionen wurden durch die jungen Männer selbst ausgelöst, während sie über die Zündrohre gebeugt waren. Ein Gutachten über die Sprengkörper wird erstellt, und die Ermittlungen dauern an.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unglücke in der Silvesternacht“. Lesen Sie jetzt „Durch Pyrotechnik getötete 18-Jährige - kein Zusammenhang“. Nach dem Unglück mit zwei toten 18-Jährigen in der Silvesternacht in Bielefeld hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Die Leichen der Männer wurden am Freitag obduziert. Beide sind nach den Explosionen von selbstgebastelten Feuerwerkskörpern laut dem Ergebnis an ihren schweren Kopfverletzungen gestorben.  Laut Mitteilung standen die beiden, die bei den Unglücken in zwei verschiedenen Bielefelder Stadtteilen ums Leben kamen, in keiner persönlichen Beziehung zueinander. Beide Vorfälle haben sich laut Polizei voneinander unabhängig zugetragen. Auch seien die genutzten Sprengmittel nicht identisch gewesen.  Nach den Erkenntnissen der Polizei haben die beiden 18-Jährigen die Explosionen jeweils selbstständig ausgelöst. Dabei sollen sie die Sprengmittel in mutmaßlich selbst mitgebrachten Kunststoffrohren gezündet haben. Beide jungen Männer sollen sich in dem Augenblick der Detonation über die Rohre gebeugt haben, teilte die Polizei am Freitag mit und beruft sich dabei auf Zeugenaussagen.  Über die Zusammensetzung der Sprengkörper soll jetzt ein Gutachten erstellt werden. Die Ermittlungen der Polizei und weitere Zeugenvernehmungen dauern noch an. © dpa-infocom, dpa:260102-930-491166/1