Lebensmittelhandel: Edeka und Brauerei-Riese legen Preisstreit bei

Datum02.01.2026 15:43

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Streit zwischen Edeka und Brauerei-Riese AB Inbev um höhere Bierpreise ist beendet. Edeka kann wieder alle Produkte des Konzerns, zu dem Marken wie Beck’s und Corona gehören, bestellen. Der Konflikt war entstanden, weil Edeka Bestellungen reduziert hatte, nachdem AB Inbev eine Preiserhöhung gefordert hatte, die laut Edeka nicht gerechtfertigt war. Weitere Details nannte Edeka nicht, verwies lediglich auf Wettbewerbsgründe. Eine Stellungnahme von AB Inbev steht noch aus.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Lebensmittelhandel“. Lesen Sie jetzt „Edeka und Brauerei-Riese legen Preisstreit bei“. Der Streit um höhere Bierpreise zwischen der Supermarktkette Edeka und dem Brauerei-Riesen AB Inbev ist beigelegt. Alle Artikel könnten wieder bestellt werden, teilte Edeka auf Anfrage mit. Weiterführende Angaben machte die Edeka-Zentrale in Hamburg nicht. Sie verwies auf Wettbewerbsgründe. Edeka gehört der länderübergreifenden Einkaufsgemeinschaft Everest an, die ebenso in den Preisstreit involviert war. Zunächst berichteten die Fachmedien "Inside Getränke" und "Lebensmittel Zeitung". Im November war bekanntgeworden, dass Edeka Bestellungen bei AB Inbev reduziert hatte. Betroffen waren demnach zehn Biermarken - etwa Beck’s, Corona, Franziskaner, Löwenbräu und San Miguel, in verschiedenen Größen und Geschmacksrichtungen.  Edeka begründete den Schritt mit einer geforderten Preiserhöhung des Brauereikonzerns, der als der weltweit größte gilt. Die Forderung sei nicht von Kostensteigerungen gedeckt gewesen, kritisierte der Händler.  Eine Stellungnahme von AB Inbev lag nach Anfrage kurzfristig nicht vor. © dpa-infocom, dpa:260102-930-491107/1