Gelsenkirchen: Zahlreiche Hinweise nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen eingegangen

Datum02.01.2026 15:22

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Gelsenkirchen wurde über die Weihnachtsfeiertage in eine Sparkassenfiliale eingebrochen, wobei Unbekannte mit einem Spezialbohrer über 3.000 Kundenschließfächer aufbrachen. Die Polizei erhielt viele Hinweise, hat aber keine konkreten Verdächtigen. Der Schaden wird auf rund 30 Millionen Euro geschätzt, könnte jedoch höher liegen. Zudem gab es einen ähnlichen Vorfall in Halle (Westfalen), wo Schließfächer während der Geschäftszeit aufgebrochen wurden. Die Ermittlungen dauern an.

InhaltDie Polizei berichtet nach dem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen von einer "Flut" von Hinweisen. Eine heiße Spur zu möglichen Verdächtigen habe man aber nicht. Bei der Polizei ist nach dem Einbruch in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen eine "Flut" von Hinweisen eingegangen. "Das reißt gar nicht mehr ab", sagte ein Polizeisprecher. Eine heiße Spur gebe es bisher allerdings nicht. Der Einbruch passierte über die Weihnachtsfeiertage und wurde am Morgen des 29. Dezember entdeckt. Unbekannte Täter sind mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank eingedrungen und haben mehr als 3.000 Kundenschließfächer aufgebrochen, in denen Geld, Schmuck, und Gold gelagert war. Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben, könnte aber auch deutlich darüber liegen. In Halle (Westfalen), das wie Gelsenkirchen in Nordrhein-Westfalen liegt, hat es unterdessen einen weiteren Zwischenfall mit aufgebrochenen Bankschließfächern gegeben. Wie die Polizei mitteilte, sollen dort am Dienstag während der Geschäftszeit der Bank vier Schließfächer aufgebrochen worden sein. Die Höhe des Schadens könne noch nicht beziffert werden. Die betroffenen Kunden seien kontaktiert worden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.