Datum02.01.2026 12:59
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Niedersachsen kam es an Silvester 2023 trotz weniger Polizeieinsätze zu 31 Angriffen auf Einsatzkräfte, eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr mit 41 Fällen. Innenministerin Daniela Behrens bezeichnete diese Angriffe als "absolut inakzeptabel" und fordert konsequente Strafen für die Täter. Insgesamt waren 863 Polizeieinsätze nötig, wobei die Zahl der Ermittlungsverfahren von 660 auf 519 sank. Präventionsmaßnahmen, Böllerverbotszonen und die Zusammenarbeit von Behörden trugen zur Deeskalation bei. Schwerste Verletzungen durch Pyrotechnik wurden nicht gemeldet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Silvester in Niedersachsen“. Lesen Sie jetzt „Ministerin zieht Silvesterbilanz: "Absolut inakzeptabel"“. In der Silvesternacht ist es in Niedersachsen erneut zu Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen, obwohl es insgesamt deutlich weniger Polizeieinsätze gab als im Vorjahr. "Es gibt leider noch zu viele Personen, die meinen, dass sie Pyrotechnik und Gewalt gegen die Menschen einsetzen können, die uns schützen", sagte Innenministerin Daniela Behrens (SPD). "Das ist absolut inakzeptabel und es ist wichtig, dass diese Personen schnell und konsequent für ihre Taten bestraft werden." Laut Ministerium wurden in 31 Fällen Einsatzkräfte angegriffen, im Vorjahr waren es 41. Acht Polizistinnen und Polizisten wurden verletzt, blieben jedoch dienstfähig; zudem verdrehte sich ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes durch Fremdeinwirkung das Knie. Verletzungen von Feuerwehrkräften wurden diesmal nicht gemeldet. Landesweit gab es dem Ministerium zufolge 863 Polizeieinsätze nach 1.527 in der Silvesternacht des Vorjahres. Rund 2.000 Polizistinnen und Polizisten waren im Einsatz. Auch die Zahl der Ermittlungsverfahren ging zurück – von 660 auf 519. Schwerste Verletzungen durch Pyrotechnik wurden in Niedersachsen bislang nicht bekannt. Nach Einschätzung des Innenministeriums trugen Präventionsmaßnahmen, Böllerverbotszonen und die enge Zusammenarbeit von Polizei, Kommunen sowie Feuerwehr und Rettungsdiensten dazu bei, Eskalationen zu verhindern. © dpa-infocom, dpa:260102-930-490249/1