Datum02.01.2026 12:54
Quellewww.zeit.de
TLDRRund 27 Prozent der regelmäßigen Nutzer digitaler Angebote in Deutschland planen zum Jahresstart eine digitale Auszeit, bekannt als Digital Detox. Die durchschnittliche Dauer dieser Auszeit soll drei Tage betragen, wobei die Hälfte der Befragten nur einen Tag einplant. Die Umfrage des Branchenverbands Bitkom zeigt, dass viele jedoch nicht vollständig auf digitale Anwendungen verzichten wollen. Insbesondere junge Nutzer zwischen 16 und 29 Jahren wollen oft auf soziale Netzwerke verzichten. Insgesamt wurden 1.002 Personen befragt.
InhaltGut ein Viertel der Nutzer digitaler Angebote will das neue Jahr ohne diese Anwendungen beginnen. Laut einer Umfrage behalten sich die meisten jedoch Einschränkungen vor. Von den regelmäßigen Nutzern von Smartphones und sozialen Netzwerken in Deutschland wollen laut einer Befragung zum Jahresstart etwa 27 Prozent vorübergehend auf digitale Angebote und Geräte verzichten. Diese Auszeit, auch Digital Detox genannt, solle im Schnitt drei Tage dauern, hieß es in einer Umfrage des Branchenverband Bitkom. Etwa die Hälfte plane nur einen Tag dafür ein. Neun Prozent wollten mehrere Tage Auszeit nehmen, vier Prozent planten eine Woche Digital Detox. Nur etwa zwei Prozent wollen laut der Umfrage mehr als eine Woche auf die Anwendungen verzichten. Die Befragten geben den Angaben nach in den meisten Fällen zudem an, nicht komplett verzichten zu wollen. Fünf Prozent aller Nutzer, die ein Digital Detox planen, wollen indes gar keine der Anwendungen während der Auszeit nutzen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Digitalfastenden wollen den Angaben nach keine Spiele und Spiele-Apps nutzen. 48 Prozent planen demnach, auf soziale Netzwerke zu verzichten. In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen liegt die Zahl im Bereich sozialer Netzwerke mit 61 Prozent indes noch höher. 42 Prozent wollen laut der Umfrage während der Auszeit ohne Onlineshopping auskommen und 32 Prozent wollen mindestens einen Tag Streamingdienste für Filme und Serien bewusst ausgeschaltet lassen. Für die Umfrage wurden im Oktober und November 1.002 Menschen ab 16 Jahren befragt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.