Datum02.01.2026 11:29
Quellewww.zeit.de
TLDRBeim traditionellen Warnemünder Turmleuchten am Neujahrstag trotzten 40.000 Besucher den schwierigen Wetterbedingungen. Der Veranstalter Hanse Event war mit dieser Zahl zufrieden, obwohl ein Teil des Feuerwerks aus Sicherheitsgründen nicht gezündet werden konnte. Laser- und Lichtshows sowie Live-Musik fanden hingegen statt. Im Vergleich zu 2025, als 65.000 Menschen kamen, war die Entscheidung gegen eine Verschiebung diesmal positiv. Die Organisatoren planen, die Veranstaltung weiterhin als Neujahrsinszenierung beizubehalten, trotz widriger Wetterverhältnisse.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Showtime in Warnemünde“. Lesen Sie jetzt „Zehtausende bei Warnemünder Turmleuchten - weniger Feuerwerk“. Trotz erneut schwieriger Wetterbedingungen hat das traditionelle Warnemünder Turmleuchten in diesem Jahr pünktlich am Neujahrstag Zehntausende Schaulustige angelockt. "Wir hatten 40.000 Besucher", sagte Martina Hildebrandt vom Veranstalter Hanse Event. "Für die äußeren Umstände und die Prognosen fanden wir das sensationell viel und waren damit hochzufrieden." Nach der Verschiebung im vergangenen Jahr wurde dieses Mal wegen des Windes ein Teil des Feuerwerks nicht gezündet. "Aus Sicherheitsgründen haben wir alle Feuerwerkseffekte am Turm gestrichen, um die am nächsten stehenden Besucher nicht zu gefährden." Das von der Mittelmole startende Feuerwerk konnte hingegen gezündet werden. Ebenso waren die Laser-Effekte, Lichtshow sowie Live-Musik nicht betroffen. Bis zuletzt war fraglich, ob das Turmleuchten pünktlich stattfinden kann. 2025 war es wetterbedingt in den März verschoben worden. Damals waren laut Hildebrandt 65.000 Menschen gekommen. Dieses Jahr fiel die Entscheidung gegen eine Verschiebung. "Wir haben am Morgen die Entscheidung getroffen, alles fertig aufzubauen, und einfach darauf zu hoffen, dass wir am Abend ein Zeitfenster erwischen, in dem sich die Böen in Grenzen hielten. Das war ja dann auch so." Trotz des zuletzt wiederholt schwierigen Wetters soll das Turmleuchten nicht grundsätzlich verschoben werden. "Man kann in Warnemünde an jedem Tag des Jahres schlechtes Wetter haben und Sturmböen haben", gab Hildebrandt zu bedenken. So lange sie und ihr Team die Veranstaltung betreuen, bleibe es eine Neujahrsinszenierung. © dpa-infocom, dpa:260102-930-489736/1