Proteste im Iran: Trump droht iranischem Regime nach Gewalt gegen Demonstranten

Datum02.01.2026 10:29

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Iran kam es zu regierungsfeindlichen Protesten, bei denen mehrere Menschen getötet wurden, ausgelöst durch die schlechte Wirtschaftslage und Inflation. Donald Trump drohte dem iranischen Regime auf seiner Plattform mit einem möglichen Eingreifen der USA, sollte die Gewalt gegen Demonstrierende anhalten. Die Proteste, die von Ladenbesitzern initiiert wurden, breiten sich landesweit aus, während die Justiz mit strengen Maßnahmen gegen die Protestierenden reagiert.

InhaltIm Iran wurden bei regierungsfeindlichen Protesten mehrere Menschen getötet. Donald Trump droht mit einem Eingriff der USA: "Wir stehen Gewehr bei Fuß und sind bereit". US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einem Eingreifen der USA gedroht, falls das Regime in Teheran weiterhin gewaltsam gegen regierungsfeindliche Proteste vorgeht. Sollte das Regime Demonstrierende erschießen oder töten, würden die USA ihnen zur Hilfe eilen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Dabei legte er nahe, die USA könnten auch militärisch eingreifen: "Wir stehen Gewehr bei Fuß und sind bereit", schrieb Trump. Konkrete Schritte kündigte er aber nicht an. Im Iran sind bei seit Tagen anhaltenden Protesten laut örtlichen Medien und Menschenrechtsgruppen mehrere Menschen getötet worden. Anlass für die Unruhen ist die schlechte Wirtschaftslage in dem Land. Am Sonntag hatten sie mit Protesten von Ladenbesitzern begonnen, die den Verfall der Landeswährung und die damit einhergehende hohe Inflation beklagten.  Seitdem haben sich die Proteste im ganzen Land ausgebreitet sowie auf weitere Bevölkerungsschichten ausgebreitet. Im Westen des Iran kam es am Donnerstag zu schweren Ausschreitungen. Im Süden attackierten Protestierende unter anderem ein Gouverneursbüro. Die Justizbehörden sprechen von einem "entschiedenen" Vorgehen gegen Unruhestifter. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.