Datum02.01.2026 09:14
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Berlin wurde ein Kältebus der Berliner Stadtmission erneut durch Brandstiftung beschädigt. Ein 43-Jähriger wurde auf frischer Tat ertappt und der Polizei übergeben. Dies ist der dritte Vorfall, wobei zuvor zwei Busse ebenfalls durch Brandstiftung beschädigt wurden. Die Kältebusse sind wichtig für die Versorgung von wohnungslosen Menschen im Winter. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen, und der Verein zeigte sich erleichtert über den schnellen Abschluss des Falls.
InhaltIn Berlin wurde ein weiterer Kältebus der Berliner Stadtmission angezündet. Mitarbeitende konnten dabei einen Mann stellen – gegen ihn ermittelt nun die Polizei. Kurz nach dem Jahreswechsel ist ein dritter Kältebus der Berliner Stadtmission durch Brandstiftung beschädigt worden. Die Mitarbeitenden konnten dabei einen 43-Jährigen "auf frischer Tat" ertappen und der Polizei übergeben, wie der Verein auf Instagram mitteilte. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen. "Wir sind dankbar, dass der Fall so abgeschlossen werden kann und unsere Kältebusse und Mitarbeitenden wieder sicher sind!", heißt es weiter. Eine Sprecherin der Berliner Polizei bestätigte der ZEIT die Angaben. Am vergangenen Wochenende waren die ersten beiden Busse der Berliner Stadtmission durch einen mutmaßlichen Brandanschlag beschädigt worden. Eines der Fahrzeuge war dabei vollständig ausgebrannt, ein zweites wurde leicht beschädigt und war laut Tagesspiegel ebenfalls nicht mehr einsatzfähig. Mit den drei Bussen sind die Mitarbeitenden der Berliner Stadtmission im Winter unterwegs, um Wohnungslose mit Tee oder einem Schlafsack zu versorgen und sie auf ihren Wunsch zu einem sicheren Schlafplatz zu fahren. Ein viertes Fahrzeug wird zudem zur medizinischen Versorgung von obdachlosen Menschen genutzt. Nach den Brandanschlägen fungiert es übergangsweise als Ersatz-Kältebus. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.