Datum02.01.2026 05:02
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Norden Deutschlands kam es in der Nacht auf Freitag zu Hochwasser und Sturmflut, jedoch blieben größere Schäden aus. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg wurden lediglich örtliche Überschwemmungen festgestellt. Wasserstände lagen zwischen 1,5 und 2 Metern über dem mittleren Hochwasser, während einige Regionen, wie Bremen, unter dieser Marke blieben. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert weiterhin stürmisches Wetter mit Böen bis zu 100 km/h an der Nordsee, allerdings wird keine erneute Sturmflut erwartet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Hochwasser und Sturmflut im Norden - keine größeren Schäden“. Im Norden Deutschlands haben Hochwasser und Sturmflut in der Nacht auf Freitag zunächst keine größeren Schäden verursacht. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg verzeichneten die Lagezentren bis zum frühen Morgen keine besonderen Vorkommnisse – abgesehen von örtlichen Überschwemmungen. Der Wasserstand erreichte an der nordfriesischen Küste und im Elbegebiet zwischen 1,5 und 2 Meter über dem mittleren Hochwasser und damit Sturmflutniveau, teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit. In Ostfriesland sowie am Messpunkt Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen blieb der Wert hingegen unter der 1,5-Meter-Marke. Das Lagezentrum in Bremen teilte mit, das Wasser habe in der Stadt lediglich etwas höher als üblich gestanden. Im Laufe des Tages wird mit weiterem Hochwasser im Norden gerechnet, eine erneute Sturmflut sagte das Bundesamt allerdings nicht mehr vorher. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll es an der Nordsee auch im Verlauf des Tages noch stürmisch bleiben. Die Sturmböen können bis zu 100 km/h betragen und auf exponierten Berggipfeln sogar noch stärker sein. © dpa-infocom, dpa:260102-930-488672/1