Datum02.01.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Hamburg beginnt ein Prozess gegen einen 49-Jährigen, der seinem 54-jährigen Nachbarn mit einem Küchenmesser tödliche Verletzungen zugefügt haben soll. Der Vorfall ereignete sich am 30. Juni, nachdem der Angeklagte zuvor mit Pfefferspray attackiert hatte. Das Opfer starb an einem Verblutungsschock. Der Angeklagte könnte aufgrund eines Gutachtens als schuldunfähig gelten. Der Prozess findet vor dem Landgericht im Rahmen eines Sicherungsverfahrens statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Prozess in Hamburg beginnt“. Lesen Sie jetzt „Mann nach Stich mit Küchenmesser tot - Nachbar vor Gericht“. Ein 49-Jähriger, der seinem Nachbarn unvermittelt mit einem langen Küchenmesser in den Bauch gestochen haben soll, steht von Freitag (12.00 Uhr) an vor dem Landgericht Hamburg. Dem Mann wird in dem Sicherungsverfahren heimtückischer Mord vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Der 49-Jährige soll seinen Nachbarn am 30. Juni vergangenen Jahres erst mit Pfefferspray attackiert und dann auf ihn eingestochen haben. Das Opfer sei daraufhin im Treppenhaus zusammengebrochen und an einem sogenannten Verblutungsschock gestorben. Der Mann war nach frühen Polizeiangaben 54 Jahre alt. Zu dem Aufeinandertreffen der beiden Männer an der Wohnungstür im Stadtteil Bramfeld soll es gekommen sein, weil der Angeklagte in seiner Wohnung laute Musik spielte, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Nach vorläufiger Einschätzung eines Sachverständigen handelte der 49-Jährige im Zustand der Schuldunfähigkeit. Im Sicherungsverfahren kann die Öffentlichkeit für die Hauptverhandlung oder für einen Teil davon ausgeschlossen werden (Aktenzeichen 602 Ks 12/25). © dpa-infocom, dpa:260102-930-488449/1