Datum01.01.2026 21:44
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Bundespolizei verzeichnete 2025 mit 62.526 unerlaubten Einreisen nach Deutschland einen Rückgang um die Hälfte im Vergleich zu 2023 (127.549 Einreisen). Die Einführung von Grenzkontrollen seit September 2024 hat dazu beigetragen, dass 67.918 illegale Einreisen registriert wurden, wovon 46.426 zurückgewiesen wurden. Insgesamt wurden 1.945 Schleuser festgenommen. Die Grenzkontrollen, die im Schengen-Raum unüblich sind, wurden bereits zweimal verlängert. Der Trend des Rückgangs unerlaubter Einreisen ist deutlich.
InhaltDie Bundespolizei hat 2025 im Vergleich zu 2023 halb so viel unerlaubte Einreisen festgestellt. An den deutschen Grenzen kam es 2025 zu 62.526 illegale Einreisen. In den vergangenen zwei Jahren sind deutlich weniger Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Das teilte die Bundespolizei mit. 2025 stellte diese demnach an den deutschen Grenzen 62.526 illegale Einreisen fest. Damit sind die unerlaubten Einreisen im Vergleich zu 2023 um die Hälfte zurückgegangen. 2024 waren es 83.572 unerlaubte Einreisen, 2023 zählte die Bundespolizei noch 127.549. Damals griffen die Beamten in manchen Monaten mehr als 20.000 Menschen auf. Im Dezember 2025 lag die Zahl nun bei knapp 4.600. Seit Mitte September 2024 gibt es an allen deutschen Landesgrenzen wieder Grenzkontrollen bei Einreisen, vorher war das bereits teilweise der Fall. Die befristeten Kontrollen wurden bisher zweimal verlängert. Eigentlich sind Grenzkontrollen nicht vorgesehen im Schengen-Raum, der die meisten EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz umfasst. Seit dem Beginn der Grenzkontrollen registrierte die Bundespolizei nach eigenen Angaben 67.918 unerlaubte Einreisen. Davon wurden 46.426 Menschen unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben. An der Einreise gehindert wurden 2.513 Menschen, da sie eine Wiedereinreisesperre für Deutschland hatten. Seitdem sind den Angaben zufolge 1.945 Schleuser festgenommen worden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.