Jahreswechsel: 22 Polizistinnen und Polizisten an Silvester leicht verletzt

Datum01.01.2026 16:22

Quellewww.zeit.de

TLDRAn Silvester wurden in Nordrhein-Westfalen 22 Polizistinnen und Polizisten leicht verletzt, ein Anstieg um fünf im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch gab es weniger Angriffe auf Polizeikräfte, insgesamt 30, was neun weniger sind als 2024. Die Polizei konnte durch gute Vorbereitung viele Randale verhindern. Zudem wurden im Rahmen der Einsätze 1.396 Platzverweise erteilt und 154 Personen in Gewahrsam genommen. Die Bilanz ist vorläufig und könnte sich durch Nachmeldungen ändern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jahreswechsel“. Lesen Sie jetzt „22 Polizistinnen und Polizisten an Silvester leicht verletzt“. Im Einsatz zu Silvester sind in Nordrhein-Westfalen 22 Polizistinnen und Polizisten leicht verletzt worden. Das geht aus einer vorläufigen Bilanz des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW hervor. Die Zahl habe sich damit im Vergleich zum vorangegangenen Jahreswechsel um fünf Verletzte erhöht, hieß es. Demnach wurden allerdings weniger Angriffe auf Polizeikräfte registriert als noch im Vorjahr. Insgesamt habe es 30 gegeben, so das Landesamt - neun weniger als in der Silvesternacht von 2024 auf 2025. In 20 Fällen seien Polizeikräfte aus einer Gruppe mit Pyrotechnik angegriffen worden. Ein Jahr zuvor seien es noch 54 Fälle gewesen. "Die Polizei war gut vorbereitet und konnte viele Chaoten bereits frühzeitig aus dem Verkehr ziehen und ihnen Grenzen aufzeigen", erklärte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Dennoch bleibe es "erschütternd", dass es erneut zahlreiche Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte gegeben habe. Insgesamt wurden bei den Einsätzen im Kontext der Silvesterfeierlichkeiten laut vorläufiger Bilanz 1.396 Platzverweise erteilt (plus 16 Prozent), 154 Personen in Gewahrsam genommen (minus 9 Prozent) und sieben Personen vorläufig festgenommen (13 im Jahr zuvor). In 263 Fällen seien Körperverletzungsdelikte zur Anzeige gebracht worden (minus 27 Prozent). In 168 Fällen kam es demnach zu gefährlichen Körperverletzungen. Die Bilanz ist noch nicht endgültig - durch Nachmeldungen kann sich noch einmal etwas an den Zahlen ändern. Ausgewertet wurde der Zeitraum vom 31. Dezember 2025, 18 Uhr, bis zum 1. Januar 2026, 6 Uhr. © dpa-infocom, dpa:260101-930-487751/1