Gesundheitssystem: Etliche Krankenkassen erhöhen Beiträge

Datum01.01.2026 15:26

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Jahr 2026 erhöhen 42 gesetzliche Krankenkassen in Deutschland ihren Zusatzbeitrag im Durchschnitt auf 3,36 Prozent, eine Erhöhung um 0,23 Prozentpunkte. Die Bandbreite reicht von 2,18 bis 4,39 Prozent. 48 Kassen blieben beitragsneutral, zwei senkten ihre Beiträge. Nach einer Fusion gibt es nun 93 statt 94 Kassen. Versicherte haben ein Sonderkündigungsrecht bis Monatsende, in dem der Beitrag steigt, mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

InhaltFür Millionen Menschen steigt der Krankenkassenbeitrag 2026. 42 gesetzliche Krankenkassen haben ihren Zusatzbeitrag erhöht. Er liegt im Schnitt nun bei 3,36 Prozent. Von den 93 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland haben 42 ihre Beiträge zum Jahreswechsel erhöht. Im Schnitt stieg der sogenannte Zusatzbeitrag, den die Kassen selbst erheben können, um 0,23 Prozentpunkte auf 3,36 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens an. Das geht aus täglich aktualisierten Daten des Spitzenverbandes der Krankenkassen (GKV) hervor. Am letzten Tag des alten Jahres lag der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz noch bei 3,13 Prozent, wie ein Abgleich mit den Werten vom Vortag zeigt. Die Bandbreite reicht aktuell von 2,18 bis zu 4,39 Prozent. 48 Kassen nahmen demnach keine Beitragsanhebung vor, zwei Kassen senkten ihre Zusatzbeiträge. Zu einer Kasse liegen keine Daten vor. Seit dem Jahreswechsel gibt es nunmehr 93 statt wie zuvor 94 gesetzliche Kassen. Grund ist eine Fusion der Siemens-Betriebskrankenkasse mit der BKK Voralb. Versicherte, deren Kasse den Zusatzbeitrag erhöht, haben laut der Verbraucherzentrale ein Sonderkündigungsrecht bis zum Ende des Monats, in dem der Zusatzbeitrag steigt. Dieses Sonderkündigungsrecht haben sie auch dann, wenn sie noch keine zwölf Monate bei ihrer Kasse versichert sind. Es gilt aber eine Kündigungsfrist von zwei Monaten bis zum Monatsende. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.