Datum01.01.2026 15:14
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Rom fand erneut das traditionelle Neujahrsspringen in den Tiber statt, eine seit 1946 bestehende Brauchtum. Mutige Männer, angeführt von Marco Fois, der nun den Titel "Mister OK" trägt, stürzten sich in das kalte Wasser. Die Veranstaltung zieht jedes Jahr zahlreiche Zuschauer an, obwohl das Schwimmen im Tiber normalerweise verboten und gesundheitlich riskant ist. Die Stadt plant jedoch, den Fluss wieder badetauglich zu machen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Neujahrsbrauch in Rom“. Lesen Sie jetzt „Spektakuläres Neujahrsspringen in den Tiber in Rom“. Besonders wagemutige Männer haben sich auch an diesem Neujahrstag wieder in das kalte Wasser des Tibers in Rom gestürzt. Die Tradition des Neujahrsspringens in das kalte Nass des Flusses gibt es in der italienischen Hauptstadt seit 1946. Unter den Mutigen war auch wieder der Italiener Marco Fois, der von den Römern als "Mister OK" bezeichnet wird. "Mister OK" ist Protagonist des berühmten Rituals in Rom, das der Ewigen Stadt Glück bringen soll. Bis 2024 war dies Maurizio Palmulli, der sich jedoch wegen Rückenproblemen zurückgezogen hatte. Fois übernahm von ihm den Staffelstab. Das "OK" in dem Spitznamen kommt von dem Schöpfer der Tradition, Rick De Sonay, der beim Sprung in die Tiefe die "OK"-Geste zeigte. Wie jedes Jahr verfolgten zahlreiche Schaulustige das traditionelle Neujahrsspektakel vom Wasser in Ruderbooten oder vom Ufer aus. Das Schwimmen im Tiber ist normalerweise verboten und gilt als gesundheitlich riskant, da der Fluss etwa durch Industrieabwässer verschmutzt ist. Von der Stadt gibt es jedoch ehrgeizige Pläne, ihn wieder badetauglich zu machen. © dpa-infocom, dpa:260101-930-487375/1