Datum01.01.2026 14:52
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn Crans-Montana, Schweiz, endete eine Silvesterfeier in einer verheerenden Feuerkatastrophe. Am Neujahrsmorgen brach in der Bar Le Constellation ein Feuer aus, bei dem Dutzende Menschen starben und etwa 100 teils schwer verletzt wurden. Der Vorfall ereignete sich gegen 1:30 Uhr, wobei anfängliche Berichte von einer Explosion als Verpuffung eingestuft wurden. Polizei und Behörden bestätigten, dass das Feuer nicht absichtlich gelegt wurde. Psychologischer Dienst und Hotline für Angehörige wurden eingerichtet.
InhaltIm schweizerischen Kanton Wallis endet eine fröhliche Silvesterfeier in einem Flammen-Inferno. Dutzende sterben, rund 100 Menschen werden teils schwer verletzt. Die Bilder. Es ist der Neujahrsmorgen im Skiort Crans-Montana im schweizerischen Kanton Wallis. Polizisten haben die Bar Le Constellation weiträumig abgesperrt. Dort war am Morgen gegen 1.30 Uhr während einer Silvesterparty ein Feuer ausgebrochen. Dutzende Menschen wurden getötet, rund einhundert mit teils schweren Verbrennungen in Krankenhäuser gebracht. Der Café-Raum des Le Constellation am Morgen nach dem Feuer: Der Unglücksort war mehr als eine Bar, er fungierte auch als Café, Lounge und Klub. Geöffnet war Montag bis Freitag von 9 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts. Es gab Shishapfeifen, Hochprozentiges und täglich DJ-Musik. Abgesperrte Straße vor dem Lokal: Das Le Constellation liegt neben einem Kino und nicht weit von der Gondelbahn auf den Cry d'Er, der mit seinen 2200 Metern einen Panoramablick mit Matterhorn und Mont Blanc sowie zahlreiche Skipisten bietet. Am Vormittag informierten sichtlich erschütterte Vertreter aus Politik, Behörden und Sicherheitskräften über das Ausmaß der Tragödie. Zu diesem Zeitpunkt habe noch kein einziges Opfer des Brands identifiziert werden können, heißt es von ihnen. Verhüllter Eingangsbereich des Le Constellation: Zunächst war von einer Explosion und etwa zehn Toten die Rede gewesen. Doch bald stellte sich heraus, dass der von einigen Menschen gehörte Knall eine Verpuffung war, die eine schnelle Verbreitung der Flammen bedeutete. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer nicht absichtlich gelegt wurde. Mitglieder des Psychologischen Diensts sind in Crans-Montana im Einsatz. Für Angehörige von Opfern des Unglücks wurde zudem eine Hotline eingerichtet.