Datum01.01.2026 13:32
Quellewww.zeit.de
TLDRUmweltschützer und die Polizei fordern nach einer relativ ruhigen Silvesternacht strengere Gesetze für Feuerwerke. Der Nabu plädiert erneut für ein Böllerverbot wegen der hohen Feinstaubbelastung und Umweltverschmutzung. Gleichzeitig verlangt die Polizeigewerkschaft härtere Strafen für Angriffe mit Feuerwerk, insbesondere bei illegalen Böllern, die als gefährliche Körperverletzung gelten. Negativ wurde die Bilanz der Silvesternacht von der Deutschen Umwelthilfe beschrieben, die den ausstoß von Chemikalien und den anfallenden Müll kritisierte.
InhaltVerletzte, verängstigte Tiere und jede Menge Müll: Viele stören sich am Böllern. Der Nabu fordert auch in diesem Jahr ein Böllerverbot, die Polizei will härtere Strafen. Umweltschützer und Polizeigewerkschaft fordern trotz einer relativ ruhigen Silvesternacht weiter ein Verbot von privatem Feuerwerk. In diesem Jahr habe man wieder "einen riesigen Ausstoß von umweltschädlichen Chemikalien gesehen, wir sehen eine hohe Feinstaubbelastung und jede Menge Müll", sagte Jörg-Andreas Krüger, Chef des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu). Die Deutsche Umwelthilfe bezeichnete die Bilanz der Silvesternacht als verheerend. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sprach sich indessen für härtere Strafen bei Angriffen mit Böllern aus, wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtete. "Beim Einsatz von illegalem Feuerwerk gegen Menschen, insbesondere der sogenannten Kugelbomben, handelt es sich nicht um Kavaliersdelikte, sondern um gefährliche Körperverletzungen und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz", sagte der GdP-Vorsitzende Andreas Roßkopf. Vielerorts wurden auch Polizeibeamte mit Feuerwerk attackiert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.