Datum01.01.2026 11:18
Quellewww.zeit.de
TLDRAn Neujahr reinigen Dutzende Muslime in Niedersachsen die Straßen von Silvestermüll. Die Ahmadiyya-Gemeinde organisiert bundesweit diese Aktion, an der über 10.000 Teilnehmer in 240 Städten erwartet werden. Sie setzen damit ein Zeichen gegen die Debatte über das "Stadtbild" und zeigen Engagement für ihre Gemeinschaft. Die Initiative, die es seit 30 Jahren gibt, wird von der Ahmadiyya Muslim Jamaat und deren Jugendverband unterstützt, zu dem etwa 20.000 junge Menschen in Deutschland gehören.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Jahreswechsel“. Lesen Sie jetzt „Für schönes Stadtbild: Muslime räumen an Neujahr auf“. Auch in Niedersachsen haben Dutzende Muslime erneut die Straßen von Silvestermüll befreit. In Osnabrück sammelten die Teilnehmer der Ahmadiyya-Gemeinde die Reste von Raketen und Böllern vor dem Rathaus in Mülltonnen. In Hannover wollte sich die Ahmadiyya-Gemeinde ebenfalls wieder an einer Reinigungsaktion der Abfallwirtschaft beteiligen. Bundesweit rechneten die Organisatoren mit mehr als 10.000 Teilnehmern in rund 240 Städten. In diesem Jahr sollte die Aktion auch ein Zeichen gegen die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) losgetretene "Stadtbild"-Debatte setzen - nach dem Motto "Wir reden nicht über das Stadtbild. Wir verbessern es." Hinter der Aktion stehen der Verband Ahmadiyya Muslim Jamaat und dessen Jugendverband. Der Ahmadiyya-Jugend gehören dem Berliner Imam Scharjil Khalid zufolge in Deutschland etwa 20.000 junge Menschen an. Den Neujahrsputz gibt es nach seinen Worten schon seit 30 Jahren. © dpa-infocom, dpa:260101-930-486588/1