Wirtschaft im Blick: Woidke: Optimismus trotz großer Herausforderungen

Datum01.01.2026 11:00

Quellewww.zeit.de

TLDRBrandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke äußert sich in seiner Neujahrsansprache optimistisch über die Zukunft der Brandenburger Wirtschaft, trotz erheblichem Wettbewerbsdruck und Herausforderungen, insbesondere bei Energiepreisen. Er betont den Zusammenhalt und die Stärken der Gemeinschaft als Basis für Fortschritte in Infrastruktur, Digitalisierung und Bürokratieabbau. Woidke hebt die Bedeutung gemeinsamer Investitionen in moderne Infrastruktur, Gesundheit und Bildung hervor. Gleichzeitig bleibt die politische Situation innerhalb der Koalition angespannt, da Unruhen in der BSW-Fraktion bestehen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wirtschaft im Blick“. Lesen Sie jetzt „Woidke: Optimismus trotz großer Herausforderungen“. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zeigt sich trotz großer wirtschaftlicher Herausforderungen zuversichtlich für das neue Jahr.  Die Brandenburger Wirtschaft stehe "unter großem Wettbewerbsdruck", sagte er laut Redemanuskript in einer Neujahrsansprache. "Deshalb wird auch im neuen Jahr der Kampf um wettbewerbsfähige und bezahlbare Energiepreise für alle im Vordergrund stehen." Der Regierungschef betonte aber: "Brandenburg ist stark genug, die Aufgaben, die vor uns liegen, zu meistern." Trotz der großen Herausforderungen gebe es eine Menge Mut, Hoffnung und Zusammenhalt. "Es steckt viel Kraft in unserer Gemeinschaft. Darauf können wir auch in Zukunft bauen", sagte Woidke. Brandenburg sei eine Zukunftsregion. "Es liegt an uns, die großen Potenziale zu nutzen", sagte der SPD-Politiker.  Die Brandenburger könnten mit Optimismus auf das neue Jahr schauen. "Es gab Fortschritte beim Ausbau der Infrastruktur, bei der Digitalisierung der Verwaltung und auch beim Abbau der Bürokratie - auch wenn besonders hier noch viel Arbeit vor uns liegt", sagte der Ministerpräsident.  Brandenburg werde weiter wachsen - "wirtschaftlich, wissenschaftlich und auch gesellschaftlich", betonte er. Das Land wolle gemeinsam mit den Landkreisen und Gemeinden weiter in "moderne Infrastruktur, Gesundheitseinrichtungen, Bildung und gute Arbeit investieren". Woidkes  Neujahrsansprache wird am 1. Januar um 19.55 Uhr im RBB-Fernsehen ausgestrahlt. Woidke ging nicht auf die Krise des Koalitionspartners BSW ein. Die Landtagsfraktion ist in Unruhe, nachdem vier Abgeordnete aus dem Bündnis Sahra Wagenknecht ausgetreten waren. Zwei traten wieder ein, zwei wollen parteilos bleiben und unterstützen nach eigenen Angaben die Koalition. Die Mehrheit der Fraktion will mit ihnen aber nicht mehr zusammenarbeiten. Die SPD hat ein Bekenntnis der BSW-Fraktion zur Koalitionstreue eingefordert. © dpa-infocom, dpa:260101-930-486534/1