Silvesternacht: Angriffe mit Pyrotechnik auf Polizei und Feuerwehr in Bremen

Datum01.01.2026 09:51

Quellewww.zeit.de

TLDRIn der Silvesternacht kam es in Bremen zu Angriffen auf Polizei und Feuerwehr, bei denen fünf Polizisten ein Knalltrauma erlitten. Die Einsatzkräfte waren während 300 Einsätzen mit Pyrotechnik beschossen und beleidigt worden. Besonders in Bremen-Tenever musste die Feuerwehr wegen Böllerangriffen ihre Arbeit einstellen. Brennende Objekte wurden mit einem Wasserwerfer gelöscht, und bei Kontrollen wurden Schreckschusswaffen und Reizgas sichergestellt. Insgesamt gab es Körperverletzungen und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, jedoch wurden keine schwereren Verletzungen gemeldet.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Silvesternacht“. Lesen Sie jetzt „Angriffe mit Pyrotechnik auf Polizei und Feuerwehr in Bremen“. In der Silvesternacht ist es auch in Bremen zu Angriffen auf Polizisten und Feuerwehrleute gekommen. Nach Angaben der Polizei erlitten fünf Polizisten ein Knalltrauma, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Bei einigen Einsätzen musste die Feuerwehr unterstützt werden, weil sie mit Pyrotechnik beschossen wurde.  Insgesamt sprach die Polizei in der Hansestadt von einer "arbeitsreichen Nacht". Es habe Körperverletzungen, unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz gegeben. Von 18.00 Uhr bis 6.00 Uhr am Neujahrsmorgen sei die Polizei zu 300 Einsätzen ausgerückt. In Bremen-Tenever brannte es auf dem Dach einer Kindertagesstätte. Die Feuerwehr wurde bei ihrer Arbeit behindert, weil etwa 20 Menschen die Einsatzkräfte mit Böllern und Raketen beschossen. Die alarmierte Polizei wurde laut Pressemitteilung von der "auf 50 Personen angewachsenen Menschenmenge durchgehend beleidigt und mit Böllern beworfen, die direkt vor ihnen explodierten". Nach Beruhigung der Situation wurden bei Kontrollen Schreckschusswaffen, Messer und Reizgas sichergestellt.  An einer anderen Stelle in der Stadt wurden Altpapier, Unrat und ein E-Scooter abgebrannt. Bei der Festnahme von Tatverdächtigen kam es auch hier zu Angriffen auf die Einsatzkräfte. Die Polizei setzte Reizgas ein. Die Feuerwehr habe den Bereich nicht befahren können, weil sie mit Böllern beschossen wurde, hieß es weiter. Der Brand wurde von einem Wasserwerfer der Polizei gelöscht. Verletzt wurde niemand. © dpa-infocom, dpa:260101-930-486232/1