Datum01.01.2026 08:48
Quellewww.zeit.de
TLDRIn der Silvesternacht rückte die Feuerwehr Frankfurt zu über 550 Einsätzen aus. Die Rettungsdienste waren vor allem wegen chirurgischer Verletzungen, Alkoholnotfällen und hilflosen Personen gefordert. Zudem gab es Angriffe auf Einsatzkräfte, die mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden. Die Feuerwehr konnte 166 Brände löschen, vor allem in Papierkörben und Müllbehältern, ohne größere Übergriffe auf Wohnungen. Die einsatzstärkste Zeit lag zwischen 19.00 und 6.00 Uhr.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Silvesternacht“. Lesen Sie jetzt „Feuerwehr Frankfurt zieht Silvester-Bilanz“. Rettungsdienste und Feuerwehr sind in der Silvesternacht in Frankfurt zu mehr als 550 Einsätzen ausgerückt. Der Rettungsdienst sei überwiegend wegen chirurgischer Verletzungen sowie medizinischer Notfälle im Zusammenhang mit Alkohol, außerdem wegen hilfloser Personen und Verletzungen durch Pfefferspray gerufen worden, wie die Feuerwehr der Stadt Frankfurt mitteilte. An einigen wenigen Stellen seien Rettungskräfte angegriffen worden, ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes wurde verletzt. "Mehrfach kam es vor, dass Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden", hieß es. Die Kräfte der Feuerwehr seien hauptsächlich durch viele kleine Brände beschäftigt gewesen. Am häufigsten brannten demnach Papierkörbe, Müllbehälter, Altkleidungscontainer, Unrat, Gestrüpp oder Hecken. Die Branddirektion Frankfurt verzeichnete den Angaben zufolge in der einsatzstärksten Nacht des Jahres zwischen 19.00 Uhr und 6.00 Uhr insgesamt 166 Brände, 11 Hilfeleistungen und 269 Rettungsdiensteinsätze. Die größten Feuerwehreinsätze waren demnach vier Brände auf Balkonen. Ein Übergreifen auf Wohnungen habe verhindert werden können. © dpa-infocom, dpa:260101-930-486062/1