Datum01.01.2026 07:00
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn der Silvesternacht in Deutschland gab es tragische Vorfälle: In Bielefeld starben zwei 18-Jährige durch selbst gebaute Pyrotechnik. In Berlin wurden rund 400 Festnahmen registriert, während mindestens 24 Einsatzkräfte verletzt wurden. Weitere Gewaltausbrüche in Leipzig führten zu Angriffen auf Polizei und Feuerwehr. Viele Verletzungen durch gefährliche Feuerwerkskörper, darunter schwerwiegende Handverletzungen bei Kindern, wurden dokumentiert. Die Polizei war bundesweit im Großeinsatz bei den größten Feiern in Berlin, Hamburg und München.
InhaltIn Bielefeld kamen zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbst gebauter Pyrotechnik ums Leben. In Berlin gab es Hunderte Festnahmen. In Leipzig wurde die Polizei mit Flaschen und Knallern beworfen. Das war die Silvesternacht. Zum Jahreswechsel ist es zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte gekommen. Mindestens zwei Menschen starben zudem durch Pyrotechnik. In Berlin sind Hunderte Menschen kurzzeitig festgenommen worden. Bis zum frühen Neujahrsmorgen seien rund 400 Menschen kurzzeitig festgenommen worden, erklärte die Polizei in der Hauptstadt. Mindestens 24 Einsatzkräfte wurden demnach verletzt. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst waren bundesweit im Großeinsatz. Die größten öffentlichen Partys unter freiem Himmel in Deutschland gab es diesmal am Brandenburger Tor in Berlin, in Hamburg am Hafen und in der Münchner Innenstadt. In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige bei Unfällen mit selbst gebauter Pyrotechnik ums Leben. In der Nähe von Rostock verlor ein 14-Jähriger durch einen explodierten Böller seine linke Hand. In Leipzig wurde ein 16 Jahre altes Mädchen beim Versuch, einen in Deutschland nicht zugelassenen Silvesterböller zu entzünden, schwer an der Hand verletzt. Noch keinen Überblick gibt es, wie viele Menschen bundesweit verletzt wurden. Das Unfallkrankenhaus Berlin in Marzahn meldete 25 Patienten "mit zum Teil schweren Handverletzungen mit Teil- oder kompletten Amputationen von Fingern oder Teilen der Hand". Und: "Besonders schlimm ist aber, dass wieder acht Kinder dabei sind, deren Leben sich durch diese schweren Verletzungen für immer verändert hat." Es wurde mit steigenden Zahlen gerechnet. In Leipzig sind Einsatzkräfte angegriffen worden. Derartige Vorfälle habe es in der Eisenbahnstraße, im Stadtteil Connewitz sowie am Augustusplatz gegeben, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur dpa. Demnach wurden Mülltonnen angezündet. Als die Polizei das Connewitzer Kreuz nach den größten Vorfällen räumen wollte, flogen vereinzelt Glasflaschen. Die Polizisten errichteten unter anderem in dem für Ausschreitungen bekannten Stadtteil Connewitz Absperrungen.