Datum01.01.2026 04:28
Quellewww.zeit.de
TLDRIn der Silvesternacht musste die Feuerwehr in Stuttgart zu etwa 60 Einsätzen ausrücken, hauptsächlich aufgrund kleiner Brände, darunter Müllcontainer und einige Balkone. Trotz eines Feuerwerksverbots im City-Ring hielten sich die meisten Menschen daran. Die Polizei berichtete von einer ruhigen Nacht und nahm mehrere Verdächtige wegen unerlaubtem Feuerwerk fest. Insgesamt war die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das geplante Silvesterfest am Schlossplatz war in diesem Jahr aus Kostengründen abgesagt worden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Silvester in Stuttgart“. Lesen Sie jetzt „Viele kleine Brände in der Landeshauptstadt“. In der Silvesternacht hat die Feuerwehr in Stuttgart zu dutzenden Bränden ausrücken müssen. Besonders die hohe Zahl kleiner und gleichzeitiger Brände sei herausfordernd gewesen, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Daniel Anand. Die Polizei zog eine positive Bilanz und sprach von einer ruhigen Nacht. Die Menschen hätten sich überwiegend an das Feuerwerksverbot im City-Ring gehalten. Etwa 60 Einsätze zählte die Feuerwehr in der Landeshauptstadt bis 3.30 Uhr. Neben vielen kleinen Bränden - etwa Mülleimern, die in Flammen standen - brannten demnach auch einige Balkone und Dachterrassen. In Zuffenhausen habe ein Palettenlager in Flammen gestanden, hieß es. Die Feuerwehr löschte die Brände. Verletzt wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand. Laut Sprecher Anand sei die Zahl der Einsätze insgesamt etwas geringer gewesen als im Vorjahr. Trotz des Verbots sei vereinzelt Feuerwerk in Menschengruppen auf dem Schlossplatz gezündet worden. Die Polizei nahm den Angaben zufolge mehrere Verdächtige fest. Insgesamt seien 33 Menschen Feuerwerkskörper abgenommen worden. Bei Kontrollen wurden zudem bei drei Menschen Messer gefunden. Zeitweise war der Schlossplatz abgesperrt. In der Vergangenheit gab es auf dem Schlossplatz immer eine große Feier mit Feuerwerk und Lichtshow. In diesem Jahr war das Event aus Kostengründen abgesagt worden. © dpa-infocom, dpa:260101-930-485480/1