Schwarz-Rot: Schweitzer fordert von Reiche mehr Engagement

Datum01.01.2026 01:05

Quellewww.zeit.de

TLDRRheinland-Pfalz' Ministerpräsident Alexander Schweitzer fordert von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mehr Engagement für die wirtschaftliche Erholung in Deutschland. Er kritisiert, dass sie sich überwiegend mit Rententhemen beschäftigt, während Schlüsselbranchen wie Chemie und Automobilwirtschaft vernachlässigt werden. Schweitzer warnt, dass die Koalition nicht zu einer Streitkoalition werden dürfe. In Rheinland-Pfalz findet am 22. März eine Landtagswahl statt, bei der die SPD laut Umfragen hinter der CDU und möglicherweise auch hinter der AfD steht.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schwarz-Rot“. Lesen Sie jetzt „Schweitzer fordert von Reiche mehr Engagement“. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche aufgerufen, sich stärker auf die Erholung der Wirtschaft zu konzentrieren. "Die Bundesregierung muss die wirtschaftliche Erholung 2026 ganz oben auf ihre Agenda setzen. Ich wundere mich aber über die zuständige Ministerin Katherina Reiche. Sie hätte eigentlich viel zu tun", sagte der Sozialdemokrat den Zeitungen der Funke-Mediengruppe über die CDU-Politikerin. "Von der Wirtschaftsministerin höre ich aber ständig ihre private Meinung zum Thema Rente, sie zeigt jedoch wenig Einsatz für deutsche Schlüsselbranchen wie Chemie, Pharma, Biotechnologie, Automobilwirtschaft und Stahl, die entscheidend sind für unseren Wohlstand." Zugleich riet der wahlkämpfende SPD-Mann der Bundesregierung: "Schwarz-Rot darf nicht zu einer Streitkoalition werden." In Rheinland-Pfalz wird am 22. März ein neuer Landtag gewählt. Schweitzer hatte sein Amt von Malu Dreyer übernommen und stellt sich erstmals als Ministerpräsident einer Wahl.  In den letzten Umfragen von Oktober rangiert seine SPD klar hinter der CDU und muss teils fürchten, noch hinter der AfD zu landen. Allerdings spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider, sind generell mit Unsicherheiten behaftet und liefern keine Prognose auf den Wahlausgang. © dpa-infocom, dpa:260101-930-484987/1