Datum30.12.2025 08:30
Quellewww.zeit.de
TLDRReiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, beschreibt die Wiedervereinigung als "historisches Glück" und betont die positive Entwicklung des Ostens in den letzten 35 Jahren. Er vergleicht die Fortschritte mit den schwierigen Situationen in anderen ehemaligen Sowjetstaaten und hebt die Verbesserungen im Umweltschutz hervor. Haseloff verweist auf drastische Umweltveränderungen und den Wandel von problematischen Regionen zu attraktiven Orten, wie der Goitzsche bei Bitterfeld. In seiner Aussage zeigt sich Dankbarkeit für die erreichten Freiheiten und Fortschritte.
InhaltMit Blick auf die Entwicklung anderer Länder nach 1989 könne man "eigentlich nur dankbar sein", sagt Ministerpräsident Haseloff. Besonders hob er den Umweltschutz hervor. Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) ist dankbar für die Entwicklung des Ostens in den vergangenen 35 Jahren. "Wenn man es mal fair betrachtet, haben wir großes historisches Glück gehabt – auch mit Blick darauf, dass wir von den Russen losgekommen sind", sagte Haseloff der Nachrichtenagentur dpa. "Schaut man heute in die Ukraine oder andere frühere Sowjetstaaten, in welchen Abhängigkeiten die stecken, während wir zur westlichen Welt stoßen konnten und heute überall hinreisen können, kann man eigentlich nur dankbar sein", fügte er hinzu. Nach Ansicht des Ministerpräsidenten hat sich der Osten seither in vielen Bereichen weiterentwickelt, etwa in den Kommunen und im Umweltschutz. Zu DDR-Zeiten seien die Umweltbedingungen teilweise katastrophal gewesen, und man habe sich gefragt, wie viele Jahrhunderte nötig wären, um die Schäden zu beheben. "Das haben wir in nur einer Generation geschafft. Heute könnte man in Bitterfeld einen Antrag als Luftkurort stellen. Das war einst die Hölle Europas – heute gibt es dort einen weißen Strand an der Goitzsche", teilte Haseloff weiter mit. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.