Fußball: Eintracht-Fans machen den Präsidenten "wütend"

Datum27.12.2025 09:39

Quellewww.zeit.de

TLDREintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck kritisierte die Fans aufgrund von Pyrotechnik-Einsätzen bei den Auswärtsspielen gegen Köln und Barcelona, was zu einem Fan-Ausschluss durch die UEFA führte. Beck betonte, dass diese Vorfälle dem Verein schaden und kündigte an, dass Lösungen erarbeitet werden müssen. Die Eintracht hat in der Vergangenheit bereits hohe Geldstrafen für ähnliche Vorfälle erhalten. Beck plant, 2027 zur Wiederwahl anzutreten, und sieht die Notwendigkeit, die Situation mit den Fans zu klären.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball“. Lesen Sie jetzt „Eintracht-Fans machen den Präsidenten "wütend"“. Eintracht Frankfurts Präsident Mathias Beck hat die eigenen Fans für ihr Verhalten bei den Auswärtsspielen gegen den 1. FC Köln und den FC Barcelona scharf kritisiert. "Diese Dinge machen nicht nur mich wütend. Die Vorkommnisse in Köln und Barcelona schaden uns massiv", sagte Beck der "Bild"-Zeitung. Sowohl beim 4:3 in Köln im November in der Fußball-Bundesliga als auch beim 1:2 in Barcelona Anfang Dezember in der Champions League hatten Frankfurter Anhänger Pyrotechnik abgefeuert. "Wir haben immer gesagt: Nichts darf die Hand verlassen!", äußerte Beck. Von der europäischen Fußball-Union UEFA wurde die Eintracht mit einem Fan-Ausschluss für die nächsten beiden internationalen Auswärtsspiele bestraft. Die kommende Partie in der Champions League am 21. Januar 2026 beim aserbaidschanischen Club Karabach Agdam findet somit ohne Frankfurter Fans statt. "Natürlich muss was getan werden, wenn der Erfolg dadurch gefährdet wird", sagte Beck, der 2027 zur Wiederwahl antreten will. In der Bundesliga waren die Hessen in der vergangenen Saison mit 764.600 Euro wieder einmal Strafen-Krösus. In der Spielzeit 2023/24 hatte der Deutsche Fußball-Bund den Frankfurtern sogar 918.950 Euro an Geldbußen aufgebrummt. "Wir, aber vor allem auch die Fan-Szene selbst, müssen das Thema in den Griff bekommen, aber da müssen wir konsequent dranbleiben", sagte Beck. Vorstandsmitglied Philipp Reschke arbeite an Lösungen, fügte er hinzu. © dpa-infocom, dpa:251227-930-470050/1