Sachsen-Anhalt: Deutlich weniger Ladungsdiebstahl aus Lkw in diesem Jahr

Datum27.12.2025 04:12

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Ladungsdiebstähle aus Lastwagen im Jahr 2025 stark zurückgegangen, von 243 Fällen im Vorjahr auf 101, wobei viele nur im Versuchsstadium blieben. Der Rückgang wird auf die Maßnahmen einer speziellen Ermittlungsgruppe und verstärkte Polizeipräsenz zurückgeführt. Die Hauptziele der Diebe sind Kleidung, Drogerieartikel und Elektronik, insbesondere an Autohöfen und Rastplätzen, mit den Hauptverkehrswegen A2, A14 und A38.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Deutlich weniger Ladungsdiebstahl aus Lkw in diesem Jahr“. In diesem Jahr hat es in Sachsen-Anhalt deutlich weniger Ladungsdiebstähle aus Lastwagen gegeben. Das Phänomen auf Transportwegen beziehungsweise an Autobahnen insbesondere durch sogenannte Planenschlitzer lasse sich zwar weiterhin feststellen, die Fallzahlen seien 2025 aber deutlich gefallen, teilte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) in Magdeburg auf Anfrage mit.  Bis zum 30. November waren für das laufende Jahr 101 dieser Delikte erfasst, davon blieb es bei der Hälfte beim Versuch. Im kompletten Vorjahr hatte die Fallzahl noch bei 243 gelegen, davon blieben 128 im Versuchsstadium. Im Jahr 2021 hatte es laut LKA 331 Fälle gegeben. Der LKA-Sprecher führte den Rückgang auf die Arbeit einer speziellen Ermittlungsgruppe Cargo zurück. Die Polizei sei präsenter gewesen, habe mehr kontrolliert. Das habe sich vermutlich bei den Tätern herumgesprochen und sie hätten sich andere Bereiche gesucht. Das Transportgewerbe sei sensibilisiert. Gestohlen wurden vor allem Kleidung, Drogerieartikel, Fahrräder, Fahrzeugteile und Haushaltselektronik wie Kaffeeautomaten oder Staubsauerroboter. "Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Diebesgut unmittelbar vor Ort selektiert und ausfindig gemacht wird", erklärte ein LKA-Sprecher.  Tatorte seien vor allem Autohöfe sowie Park- und Rastplätze an den Autobahnen. Die Hauptrouten seien die A2, A14 und A38. Die Täter nutzten die Nachtruhe der LKW-Fahrer, um zuzuschlagen. Das Landeskriminalamt hat ein paar Beispiele aufgelistet, die bei der Polizei teils noch in der Bearbeitung sind:  © dpa-infocom, dpa:251227-930-469563/1