Datum26.12.2025 10:50
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einem Polizeieinsatz in Berlin-Hellersdorf wurde ein Mann durch einen Schuss einer Polizeiwaffe verletzt und ins Krankenhaus gebracht, jedoch besteht keine Lebensgefahr. Der Einsatz wurde ausgelöst, nachdem Anwohner von randalierenden Personen berichteten. Als die Polizei eintraf, wurden sie von einer Gruppe angegriffen. Ein Beamter schoss auf einen Angreifer mit einem spitzen Gegenstand. Mehrere Festnahmen wurden vorgenommen, und eine Mordkommission ermittelt wegen möglicher Körperverletzung; zwei Polizisten erlitten Verletzungen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Polizeieinsatz“. Lesen Sie jetzt „Polizei schießt auf Angreifer bei Einsatz in Hellersdorf“. Bei einem Großeinsatz der Polizei in Berlin-Hellersdorf ist ein Mann durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe verletzt worden. Er sei ins Krankenhaus gekommen, um dort operiert zu werden, sagte eine Polizeisprecherin auf dpa-Anfrage. Lebensgefahr bestehe nicht. Mehrere Menschen seien festgenommen worden. Zuvor hatte die "B.Z." über den Polizeieinsatz berichtet. Der Sprecherin zufolge hatte eine Anwohnerin in der Erich-Kästner-Straße gegen 6.00 Uhr morgens die Polizei alarmiert und von mehrere Menschen berichtet, die im Hausflur randaliert und unter anderem bei Mieterinnen und Mietern geklingelt haben sollen. Die zuerst am Ort eingetroffene Funkwagenbesatzung sei unmittelbar im Hausflur von der Gruppe angegriffen worden. "Im Verlauf des Einsatzes kam ein Mann hinzu, der einen spitzen Gegenstand in der Hand hielt und damit bedrohlich auf die Einsatzkräfte zugegangen ist, so dass ein Polizeibeamter Gebrauch von seiner Dienstwaffe machen musste und die Person im Bein traf", sagte die Sprecherin. Wie in solchen Fällen üblich habe eine Mordkommission die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen. Während des Einsatzes seien auch zwei Polizisten verletzt worden. © dpa-infocom, dpa:251226-930-467612/1