Tiere: Mehr Otter in Hessen – Art bleibt dennoch gefährdet

Datum26.12.2025 03:00

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Fischotterpopulation in Hessen wächst und wird auf 20 bis 30 Tiere geschätzt, was einen Anstieg seit 2019 darstellt. Trotz dieser Entwicklung bleibt die Art gefährdet, da sie auf Zuwanderung aus Nachbarländern angewiesen ist, um stabil zu bleiben. Ihre Rückkehr zeigt verbesserte Lebensräume, insbesondere aufgrund von Projekten wie "100 Wilde Bäche für Hessen" und Renaturierungsmaßnahmen. Die Schwerpunkte der Otterverbreitung liegen im Vogelsbergkreis, Schwalm-Eder-Kreis und Marburg-Biedenkopf.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere“. Lesen Sie jetzt „Mehr Otter in Hessen – Art bleibt dennoch gefährdet“. Der Fischotter breitet sich in Hessen weiter aus. Fachleute schätzen den Bestand derzeit auf 20 bis 30 Tiere – etwas mehr als bei einer Zählung im Jahr 2019. Die Art gilt weiter als gefährdet. Ohne Zuwanderung aus Nachbarländern wäre der Bestand kaum stabil, erklärte Inga Hundertmark von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON).  Otter wandern vor allem entlang von Flüssen und suchen saubere Gewässer und geschützte Ufer. Nach Jahrzehnten der Abwesenheit sei die Rückkehr der Tiere ein Zeichen verbesserter Lebensräume, sagte Hundertmark. Schwerpunkte in Hessen sind den Angaben zufolge unter anderem der Vogelsbergkreis, der Schwalm-Eder-Kreis und Marburg-Biedenkopf. Aber auch andernorts fühle sich der Otter wieder heimisch.  Programme wie "100 Wilde Bäche für Hessen" und Renaturierungsmaßnahmen trügen wesentlich zu den verbesserten Lebensräumen für Otter bei, erklärte Irene Glatzle vom Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG). © dpa-infocom, dpa:251226-930-466668/1