Datum24.12.2025 13:25
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Caravan-Hersteller Knaus Tabbert muss eine Geldbuße von circa 6,4 Millionen Euro zahlen, verhängt von der Staatsanwaltschaft Stuttgart aufgrund von fehlerhaften Gewichtsangaben bei Campingfahrzeugen. Das Unternehmen akzeptiert die Strafe, die sich aus der Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts ergibt. Knaus Tabbert kooperierte bereits seit 2018 mit den Behörden. Die Zahlung ist für das erste Quartal 2026 geplant, ohne wesentliche Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung 2025 zu erwarten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Betrugsvorwurf“. Lesen Sie jetzt „Geldbuße in Millionenhöhe für Knaus Tabbert“. Eine Geldbuße über rund 6,4 Millionen Euro muss der Caravan-Hersteller Knaus Tabbert bezahlen. Diese hat die Staatsanwaltschaft Stuttgart im Zusammenhang mit Ermittlungen zu fehlerhaften Gewichtsangaben bei Campingfahrzeugen verhängt, wie das Unternehmen in einer Börsenpflichtmeldung am Dienstag mitteilte. Knaus Tabbert akzeptiert demnach die Geldbuße, die somit rechtskräftig ist. Hintergrund ist die Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts bei bestimmten Fahrzeugen der Gewichtsklasse bis 3,5 Tonnen. Bereits im Dezember 2018 hatte Knaus Tabbert mitgeteilt, dass diesbezüglich ermittelt werde und den Behörden Kooperation zugesichert. Dies sei von der Staatsanwaltschaft bei der Bemessung der Geldbuße zugunsten der Gesellschaft berücksichtigt worden, hieß es. Das Unternehmen habe mit Blick auf das Bußgeld bereits eine Rückstellung gebildet und erwartet nach eigenen Angaben insofern keine wesentlichen zusätzlichen Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2025. Die Geldzahlung soll im ersten Quartal 2026 erfolgen. © dpa-infocom, dpa:251224-930-464503/1