Datum24.12.2025 12:57
Quellewww.zeit.de
TLDRBischof Friedrich Kramer rief an Weihnachten dazu auf, die Friedensbereitschaft im Herzen zu stärken und für Frieden in der Nachbarschaft und im persönlichen Umfeld einzustehen. Er betonte, dass Frieden durch Liebe und Vertrauen wachsen könne. Katholischer Bischof Ulrich Neymeyr erinnerte daran, dass die Weihnachtsgeschichte von Herausforderungen geprägt sei und forderte auf, die Realität nicht zu ignorieren. Beide Bischöfe mahnten, dass Glaube und Hoffnung auch in schwierigen Zeiten bestehen bleiben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Weihnachten“. Lesen Sie jetzt „Bischof Kramer: Friedensbereitschaft im Herzen stärken“. Der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer hat an Weihnachten dazu aufgerufen, für Frieden einzustehen. "Wir sind gerufen, den Frieden groß werden zu lassen und dazu die Friedensbereitschaft in unseren Herzen zu stärken", sagte Kramer in einem Weihnachtswort, wie die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland mitteilte. "Der kleine Friede wird wachsen, wenn wir auf Liebe und Vertrauen setzen." Der kleine Friede werde wachsen, wenn die Menschen auf Liebe und Vertrauen setzten. Sie seien gerufen, dass sie "für den Frieden einstehen: in unserer Nachbarschaft, in unserem persönlichen Umfeld. Auch für den Frieden in mir." Der katholische Bischof Ulrich Neymeyr erinnerte daran, dass die biblischen Geschichten von Weihnachten nicht erlaubten, sich in eine angeblich heile Welt zu flüchten und "die Augen zu verschließen vor den rauen Realitäten des Lebens". Sie erzählten auch von widrigen Ereignissen. "Das neugeborene Kind liegt nämlich nicht in einem schönen weichen Bettchen, sondern in einer harten Futterkrippe für Tiere", sagte Neymeyr. So gehöre das Kind schon kurz nach seiner Geburt zu einer Flüchtlingsfamilie. "Aber wir Christen glauben, dass es einen Gott gibt, der diese Welt nicht aufgibt und der zu uns steht, auch wenn wir keine perfekten Christen sind, sondern Sünder und Menschen mit begrenzten Einsichten und begrenztem Vermögen", sagte Neymeyr. © dpa-infocom, dpa:251224-930-464440/1