Datum24.12.2025 07:41
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn Moskau sind bei einer Explosion zwei Polizisten und eine weitere Person getötet worden. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht, als die Beamten zu einer verdächtigen Person gingen und ein Sprengkörper detonierte. Dies geschah nahe dem Ort, wo zuvor ein russischer General durch einen Bombenanschlag starb. Die Ermittlungen laufen, mit Analysen am Tatort. Seit dem Beginn der Ukraine-Offensive sind zahlreiche Anschläge auf Militärangehörige in Russland verübt worden, einige davon wurden von Kyjiw zugegeben.
InhaltIn Moskau sind bei einer Explosion zwei Polizisten und eine weitere Person getötet worden. Offenbar nicht weit von der Stelle entfernt, wo ein russischer General am Montag bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen war. Bei einer Explosion in Moskau sind Medienberichten zufolge drei Personen ums Leben gekommen. Es handele sich um zwei Polizisten und eine weitere Person, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters die Ermittlungsbehörden. Mehrere nichtoffizielle russische Medien berichten ebenfalls von dem Vorfall. Ursache war demnach ein explodierender Sprengkörper. Die beiden Verkehrspolizisten seien in der Nacht auf Mittwoch um 1:30 Uhr Ortszeit getötet worden, als sie zu einer verdächtigen Person nahe ihres Dienstwagens gegangen seien. Dabei wurde "ein Sprengkörper gezündet", so der russische Ermittlungsausschuss für schwere Straftaten. In ersten Berichten hatte es zunächst geheißen, ein Auto sei explodiert. Die Ermittler untersuchten demnach den Tatort und führten forensische Analysen aus, darunter "medizinische Untersuchungen und Untersuchungen auf Sprengstoff". Auf Bildern im russischen Fernsehen waren viele Polizisten zu sehen. Der Ort war abgesperrt. Der Vorfall ereignete sich im Süden der russischen Hauptstadt – nicht weit entfernt von der Stelle, an der es bereits am Montag einen Bombenanschlag gegeben hatte. Dabei war der russische Generalleutnant Fanil Sarwarow ums Leben gekommen, der die Abteilung für operative Ausbildung der Armee im russischen Generalstab leitete. Unter seinem Auto war ein Sprengsatz explodiert. Seit Beginn der russischen Offensive in der Ukraine im Februar 2022 wurden bereits mehrere mit dem Militäreinsatz in Verbindung stehende Russen bei Sprengstoffanschlägen in Russland getötet. Kyjiw hat sich zu einigen der Anschläge bekannt.