Datum24.12.2025 07:38
Quellewww.zeit.de
TLDRThomas Müller äußert sich in der "Süddeutschen Zeitung" zu Florian Wirtz' Wechsel zum FC Liverpool und meint, er hätte es sportlich einfacher gehabt, wenn er zum FC Bayern gewechselt wäre. Müller hebt die Vorteile der fußballerischen Anpassung und die mediale Aufmerksamkeit als Nationalspieler in München hervor. Er reflektiert zudem über seinen eigenen Wechsel zu den Vancouver Whitecaps, den er rückblickend als emotional bereichernd empfindet, trotz einer früheren Bindung zum FC Bayern, wo er im Guten ging.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-WM“. Lesen Sie jetzt „Müller über Wirtz: Hätte es bei Bayern einfacher gehabt“. Florian Wirtz wäre nach Meinung von Thomas Müller aus sportlicher Sicht wohl besser zum FC Bayern gewechselt. Der Jungstar habe mit seinem Wechsel zum FC Liverpool einen internationalen Schritt gewagt, so Müller in der "Süddeutschen Zeitung": "Bei den Bayern hätte er es von der fußballerischen Anpassung garantiert einfacher gehabt, er wäre ja in derselben Liga geblieben." Gleichwohl gebe es aber auch die mediale Aufmerksamkeit als deutscher Nationalspieler in München, "die man als Spieler hat, wenn es für einen beim FC Bayern nicht läuft", betonte Müller: "Da ist man täglich in der Schmelze." Müller, der im Sommer in die nordamerikanische Profiliga MLS zu den Vancouver Whitecaps gewechselt ist und mit dem Club das Endspiel erreichte, sieht seinen Schritt im Nachhinein als goldrichtig an. "Ich war wirklich gerne Teil dieser Mannschaft (Anm.: der FC Bayern) und wäre es im Frühjahr auch gerne geblieben. Aber aus heutiger Sicht kann ich schon sagen, dass mir das Abenteuer in Vancouver auch als Fußballer emotional wahrscheinlich mehr gegeben hat als eine Hinserie mit dem FC Bayern als Ergänzungsspieler." Bei seinem Abschied in München sei nichts kaputtgegangen. "Wir sind im Guten auseinandergegangen", meinte Müller. © dpa-infocom, dpa:251224-930-463784/1