Datum23.12.2025 19:06
Quellewww.zeit.de
TLDRDer norwegische Biathlet Sivert Guttorm Bakken ist im Alter von 27 Jahren tot in seinem Hotelzimmer in Italien aufgefunden worden. Die Todesursache ist unklar. Bakken wurde als großes Talent angesehen und feierte 2022 seinen Weltcup-Debüt mit einem Sieg, musste aber wegen einer Herzmuskelentzündung pausieren. Er kehrte in der Saison 2024/25 erfolgreich zurück und erreichte zuletzt Platz vier in Östersund. Der norwegische Biathlon-Verband arbeitet mit italienischen Behörden zusammen und trauert um den Athleten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Todesursache unklar“. Lesen Sie jetzt „Norwegischer Biathlet Bakken gestorben“. Der norwegische Biathlet Sivert Guttorm Bakken ist gestorben. Das teilten der nationale Verband und der Biathlon-Weltverband mit. Demnach ist der 27-Jährige tot in seinem Hotelzimmer im italienischen Lavazè aufgefunden worden. Über die Hintergründe ist noch nichts bekannt. "Unsere Gedanken sind in erster Linie bei Siverts Familie und allen, die ihm nahestanden, sowohl in Norwegen als auch im Ausland. Wir kooperieren mit den italienischen Behörden vor Ort", sagte Emilie Nordskar als kommissarische Generalsekretärin des norwegischen Biathlon-Verbandes. Bakken galt einst als großes Talent. Im März 2022 gab er sein Weltcup-Debüt. Im selben Jahr gelang ihm auch ein Weltcup-Sieg. Doch kurz darauf holte ihn ein gesundheitlicher Rückschlag ein, er erlitt eine Herzmuskelentzündung. Erst in der Saison 2024/25 gab er sein Comeback im IBU-Cup, wo er sich mit mehreren Podestplätzen empfahl. In diesem Winter kehrte Bakken auch in den Weltcup-Kader zurück und schaffte mehrere Top-Ten-Platzierungen. In Östersund wurde er zuletzt Vierter über 20 Kilometer. Teamkollege Vetle Sjåstad Christiansen zeigte sich bei Instagram bestürzt: "Du warst wieder da!! Auf der Spitze der Palette, auf der Spitze der höchsten Berge Norwegens und auf der Spitze des Lebens. Je mehr du trainiert hast, desto breiter hast du den Blick geworfen. Du warst die Fassade der Hingabe. Ruhe jetzt in Frieden." © dpa-infocom, dpa:251223-930-462993/1