Potsdams Rathauschefin: OB Aubel ist an Weihnachten "Team Kitsch"

Datum23.12.2025 15:11

Quellewww.zeit.de

TLDRPotsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel bezeichnet sich an Weihnachten als Teil von "Team Kitsch". Sie genießt die festliche Dekoration und legt Wert auf Familienzeit, während sie das Kochen dem Partner und Schwiegervater überlässt. Aubel, die die OB-Stichwahl im Oktober gewann und die SPD-Ära beendete, hofft auf ein "Weihnachtswunder" bei der Wohnungssuche für ihre fünfköpfige Familie, deren Umzugskisten noch in Flensburg stehen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Potsdams Rathauschefin“. Lesen Sie jetzt „OB Aubel ist an Weihnachten "Team Kitsch"“. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel mag es schon mal kitschig – mindestens an Weihnachten. Die Verwaltungschefin, die im Job viel auf Zahlen, Daten und Faken setzt, sagte der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Festtage, sie sei eigentlich die "Deko-Tante" zuhause. "Wenn ich mich entscheiden müsste, bin ich, glaube ich, Team Kitsch."  Die parteilose Rathauschefin verrät auch, dass sie fürs Weihnachtsessen nicht am Herd steht und das Handy an den Feiertagen auch mal weglegt. "Ich freue mich auf Zeiten mit der Familie. Ich freue mich auf ein bisschen Entschleunigung."  Aubel gewann die OB-Stichwahl im Oktober und beendete die Ära der SPD im Potsdamer Rathaus.  Beim Weihnachtsessen setzt ihre Familie auf Raclette, wie Aubel im Interview mit Radio Potsdam sagte. Kochen gehöre auch nicht zu ihrer "Kernkompetenz".  "Ich habe total Glück, dass ich einen Schwiegervater und einen Partner habe, die beide sehr gut kochen können", sagte Aubel der dpa. Sie sei für die Stimmung zuständig. "Und ich bin ja das, was man umgangssprachlich Rampensau nennen würde", sagte Aubel lachend. "Ich stehe schon gerne auf der Bühne, und ich unterhalte gerne und ich kann auch gut zuhören." Hat Aubel auch einen Weihnachtswunsch? Die Oberbürgermeisterin sucht noch immer eine Wohnung für die ganze fünfköpfige Familie in Potsdam. Ihre Umzugskisten stünden noch in Flensburg. Vor dem Wahlsieg in Potsdam war sie dort Dezernentin. "Vielleicht gibt es noch ein Weihnachtswunder", sagte Aubel zu ihrer schwierigen Wohnungssuche. © dpa-infocom, dpa:251223-930-461975/1