Datum23.12.2025 14:54
Quellewww.zeit.de
TLDREin US-Amerikaner wurde von den US-Behörden nach Deutschland ausgeliefert, nachdem er verdächtigt wird, im August 2024 einen 63-jährigen Arbeitskollegen in Kaiserslautern getötet zu haben. Das Opfer arbeitete für eine externe Firma auf einem Militärgelände. Hinweise auf Gewalteinwirkung wurden bei der Obduktion gefunden. Erste Ermittlungen deuten auf "Spannungen zwischen Arbeitskollegen" als Motiv hin. Der Beschuldigte äußerte sich vor dem Ermittlungsrichter nicht und befindet sich in Untersuchungshaft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Spannungen zwischen Kollegen?“. Lesen Sie jetzt „US-Behörden liefern Tatverdächtigen in Tötungsdelikt aus“. Die USA haben den Tatverdächtigen in einem Tötungsdelikt in einer Liegenschaft des US-Militärs nach Deutschland ausgeliefert. Der US-Amerikaner steht im Verdacht, im August 2024 einen 63-jährigen Arbeitskollegen getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mitteilte. Das Opfer habe als Angestellter einer externen Firma auf dem Areal des US-Militärs in Kaiserslautern gearbeitet und war von seinem Vorgesetzten tot gefunden worden. Bei der Obduktion hätten sich Hinweise auf Gewalteinwirkung ergeben. Erste Ermittlungen führten demnach zu dem damals 28-jährigen Arbeitskollegen des Toten. Der Mann setzte sich aber ins Ausland ab und wurde nun auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern von den US-Behörden nach Deutschland überstellt. Den Ermittlungen zufolge seien "Spannungen zwischen Arbeitskollegen" das Motiv gewesen, hieß es. Der Vorwurf laute Totschlag. Vor dem Ermittlungsrichter habe der Beschuldigte von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Er befinde sich aktuell in Untersuchungshaft. © dpa-infocom, dpa:251223-930-461900/1