Datum23.12.2025 12:51
Quellewww.zeit.de
TLDRDie pfälzische Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst beschreibt Weihnachten in ihrer Festbotschaft als "Trotzreaktion der Hoffnung". Sie betont, dass die Feiertage eine Gelegenheit bieten, sich der schwierigen Lebensrealitäten wie Angst und Erschöpfung entgegenzustellen und Gemeinschaft zu fördern. In einer "zerrissenen Welt" stehe Weihnachten für Gottes Nähe und Licht in der Dunkelheit, das aufbricht, wo Menschen Verletzlichkeit erleben. Wüst fordert dazu auf, Krisen aktiv zu begegnen, anstatt sie zu verdrängen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Festbotschaft“. Lesen Sie jetzt „Kirchenpräsidentin Wüst: Weihnachten ist mehr als ein Ritual“. Die pfälzische Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst hat Weihnachten in einer Festbotschaft als "Trotzreaktion der Hoffnung" bezeichnet. Aus dieser Hoffnung erwachse die Kraft, sich nicht in Rückzug, Zynismus oder Gleichgültigkeit zu verlieren, sondern innezuhalten, sich einander zuzuwenden und Gemeinschaft zu stärken, betonte Wüst in einer Mitteilung der Evangelischen Kirche der Pfalz. Angst, Erschöpfung und Verunsicherung prägten vielerorts das Lebensgefühl – und machten deutlich: Gerade in einer "zerrissenen Welt" sei Weihnachten mehr als ein Ritual, betonte Wüst. Die evangelische Pfarrerin rief dazu auf, "die Krisen dieser Zeit weder zu verdrängen noch sich von ihnen bestimmen zu lassen". Weihnachten stehe für Gottes Nähe inmitten der Dunkelheit und für ein Licht, "das dort aufscheint, wo Menschen Brüche und Verletzlichkeit erleben; ein Licht, das die Finsternis durchbricht". © dpa-infocom, dpa:251223-930-461277/1