Datum18.10.2025 10:31
Quellewww.zeit.de
TLDRNach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig äußerte sich Fortuna Düsseldorfs Kapitän Florian Kastenmeier kritisch zur aktuellen Leistung der Mannschaft in der 2. Fußball-Bundesliga. Er betonte, dass es an den Spielern liege, sich zu verbessern, und dass sie nach einem neuen Trainerwechsel unter Markus Anfang besser auftreten müssen. Während die erste Halbzeit schwach war, zeigte die zweite Hälfte etwas Verbesserung. Kastenmeier warnte davor, im Tabellenkeller zu stagnieren und forderte eine Leistungssteigerung in kommenden Spielen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Fortunas Kastenmeier schimpft: "Es läuft wieder schlecht"“. Nach der nächsten Pleite vor eigenem Publikum zeigte sich Fortuna Düsseldorfs Kapitän Florian Kastenmeier selbstkritisch und nahm die Mannschaft in die Pflicht. "Es ist ein neuer Trainer da und es läuft wieder schlecht. Wir hatten keine Abschlüsse, haben keine Zweikämpfe gewonnen. Die Abstimmung hat noch nicht gestimmt", befand der Torhüter nach der 1:2-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig am neunten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga. Im ersten Spiel unter Thioune-Nachfolger Markus Anfang zeigte die Mannschaft eine desolate erste Hälfte. Am neuen Chefcoach hat es nach Meinung von Kastenmeier nicht gelegen. "Da ist so viel Input vom neuen Trainer, da muss was von den Spielern kommen. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen - ich voran", sagte der Keeper, der beim 0:1 durch einen Schuss aus spitzem Winkel in die kurze Ecke schwer patzte. "Das geht volles Rohr auf meine Kappe", sagte der Kapitän. "In der ersten Halbzeit sind wir sehr unsicher aufgetreten und haben den Gegner mit unseren Ballverlusten immer wieder eingeladen. Es war keine Überzeugung da - warum auch immer", erklärte Anfang, der immerhin mit dem Auftritt in der zweiten Hälfte einigermaßen zufrieden war. Der Grund dafür war die Einwechslung von Christian Rasmussen, der für viel Schwung sorgte. Aber zu mehr als dem Anschlusstreffer von Kenneth Schmidt reichte es nicht. In der Verfassung müssen die Düsseldorfer aufpassen, dass sie nicht im letzten Tabellendrittel hängen bleiben. Die nächsten Aufgaben für Anfang sind schwer genug. Am nächsten Wochenende geht es nach Berlin gegen Hertha BSC. Danach erwartet die Mannschaft den SC Freiburg im DFB-Pokal zum nächsten Heimspiel. "Da müssen wir ein ganz anderes Gesicht zeigen", forderte Kastenmeier. © dpa-infocom, dpa:251018-930-177364/1