Branche zieht Bilanz: Niedersächsisches Handwerk blickt zuversichtlich auf 2026

Datum22.12.2025 16:34

Quellewww.zeit.de

TLDRDas niedersächsische Handwerk blickt optimistisch auf 2026, nachdem es 2025 mit rund 87.000 Betrieben und 75 Milliarden Euro Umsatz stabil war. LHN-Präsident Eckhard Stein betont die Bedeutung politischer Rahmenbedingungen für die stark regional verankerte Branche. LHN-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Sander kündigt an, dass künftige Kommunalwahlen klare Positionierungen erfordern werden. Wichtige Themen sind die Entbürokratisierung, die Modernisierung der Verwaltung und die Gewinnung junger Fachkräfte für die Branche. Qualifizierte Handwerker sind für Herausforderungen wie die Energiewende gefragt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Branche zieht Bilanz“. Lesen Sie jetzt „Niedersächsisches Handwerk blickt zuversichtlich auf 2026“. Das niedersächsische Handwerk zeigt sich zum Jahresende 2025 wirtschaftlich stabil. Rund 87.000 Betriebe erwirtschafteten mit mehr als einer halben Million Beschäftigten etwa 75 Milliarden Euro Umsatz, teilte die Landesvertretung der Handwerkskammern (LHN) mit. "Handwerk ist und bleibt damit ein bedeutender und robuster Wirtschaftsbereich in unserem Bundesland", sagte LHN-Präsident Eckhard Stein. Entscheidend seien dabei verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die überwiegend kleinbetrieblich geprägte Branche mit starker regionaler Bindung. Das Jahr 2025 sei ein bewegtes Jahr gewesen – auch politisch, sagte LHN-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Sander. Und es werde erst mal nicht ruhiger werden: "Mit den Kommunalwahlen in Niedersachsen wird das kommende Jahr klare Positionierungen seitens des Handwerks erfordern", sagte sie. Abstimmungsprozesse dazu liefen bereits. Wichtig werde im kommenden Jahr sein, die Entbürokratisierung auf allen Ebenen voranzutreiben, Verwaltung zu modernisieren und Betriebe bei der Finanzierung sozialer Sicherungssysteme zu entlasten. Zudem werde es wichtig sein, mehr junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Auf das Jahr 2026 schaue das Handwerk zuversichtlich. Ob bei der Umsetzung des Infrastrukturpaketes, bei der Energie- und Klimawende oder bei der Nahversorgung der Bevölkerung: Qualifizierte Handwerkerinnen und Handwerker würden gebraucht. © dpa-infocom, dpa:251222-930-458371/1