Landtagswahl: Linken-Bundeschef will zweistelliges Ergebnis im Südwesten

Datum18.10.2025 04:00

Quellewww.zeit.de

TLDRLinken-Bundeschef Jan van Aken strebt bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg ein zweistelliges Ergebnis an und möchte erstmals in den Landtag einziehen. Aktuelle Umfragen sehen die Linke bei 7 Prozent, was den Einzug wahrscheinlich macht. Während eines Parteitags in Leinfelden-Echterdingen wird das Wahlprogramm beschlossen. Van Aken kritisiert den "Mieten-Notstand" in der Region und fordert Maßnahmen gegen hohe Mieten und fehlende Sozialwohnungen, die seiner Meinung nach von den etablierten Parteien nicht ausreichend adressiert werden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landtagswahl“. Lesen Sie jetzt „Linken-Bundeschef will zweistelliges Ergebnis im Südwesten“. Linkenchef Jan van Aken will für seine Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auf ein zweistelliges Ergebnis kommen. Gemeinsames Ziel für den Wahlkampf sei es, erstmals in den Landtag einzuziehen, sagte van Aken der Deutschen Presse-Agentur. "Wir werden aber nicht nur den Einzug in Baden-Württemberg schaffen. Ich bin überzeugt, wir reißen die zehn Prozent. Und freu mich darauf." In Umfragen steht die Linke derzeit bei 7 Prozent - damit dürfte sie den erstmaligen Einzug ins Parlament schaffen. Die baden-württembergische Linke trifft sich bis Sonntag auf einem Parteitag in Leinfelden-Echterdingen im Kreis Esslingen, wo der Landesverband das Wahlprogramm beschließen und den Landesvorstand wählen will.  Auch van Aken wird erwartet. Er beklagt vor allem einen "Mieten-Notstand" im Südwesten. "Stuttgart ist auf Platz fünf der Städte mit den teuersten Mieten in Deutschland. Und unter den zehn teuersten Städten sind auch noch Freiburg und Heidelberg. Gleichzeitig hat Baden-Württemberg am wenigsten Sozialwohnungen im ganzen Land", sagte er. Die Parteien im Landtag hätten aber keine Lösungen für die Probleme der Mieterinnen und Mieter. "Nur wir von den Linken gehen gegen die kriminellen Vermieter und die illegal hohen Mieten vor." © dpa-infocom, dpa:251018-930-176806/1