Datum19.12.2025 16:14
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem schwierigen Herbst mit zahlreichen Vogelgrippe-Ausbrüchen zeigt sich in Niedersachsen eine langsame Entspannung in der Geflügelhaltung. Das Agrarministerium hat viele Stallpflichten aufgehoben, bleibt jedoch vorsichtig optimistisch und betont die Notwendigkeit zur Wachsamkeit, da im Frühjahr Rückkehr der Zugvögel erwartet wird. In diesem Jahr wurden über 1,5 Millionen Tiere aufgrund der Krankheit getötet. Die Lage wird weiterhin eng mit den Veterinärbehörden überwacht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geflügelhaltung unter Druck“. Lesen Sie jetzt „Vogelgrippe: Ministerium meldet Entspannung ohne Entwarnung“. Nach einem schwierigen Herbst mit zahlreichen Ausbrüchen der Vogelgrippe kehrt in der Geflügelhaltung in Niedersachsen langsam Entspannung ein. Viele Stallpflichten seien inzwischen aufgehoben worden, teilte das Agrarministerium mit. "Das bedeutet nicht, dass wir schon raus sind aus dem Geschehen, aber es zeichnet sich ab", sagte eine Sprecherin. Die Landesregierung habe die Lage gemeinsam mit den Veterinärbehörden eng begleitet. "Das war natürlich ein herausfordernder Herbst für die gesamte Geflügelhaltung", sagte die Sprecherin. In diesem Jahr wurden in Niedersachsen mehr als 1,5 Millionen Tiere wegen der Vogelgrippe getötet. Zuletzt sei die Zahl der Ausbrüche zurückgegangen, diese hätten stark mit dem Vogelzug – vor allem von Kranichen – zusammengehangen. Mit Blick auf die Feiertage zeigte sich das Ministerium vorsichtig optimistisch, mahnte aber zur weiteren Wachsamkeit, da Zugvögel im Frühjahr zurückkehren. © dpa-infocom, dpa:251219-930-447684/1