Datum19.12.2025 12:47
Quellewww.zeit.de
TLDRDie deutsche Fregatte "Hamburg" ist nach fünfmonatigem Nato-Einsatz kurz vor Weihnachten in Wilhelmshaven zurückgekehrt. Unter dem neuen Kommandanten Fregattenkapitän Alexander Timpf nahm das Schiff an wichtigen Übungen und Missionen teil, darunter Luftraumüberwachung in Dänemark und Manöver in der Ostsee. Die Fregatte gehört zur Sachsen-Klasse und ist für Geleitschutz sowie Seeraumkontrolle konzipiert. Die Rückkehr wurde von Familien und Freunden feierlich willkommen geheißen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verteidigung“. Lesen Sie jetzt „Fregatte "Hamburg" zu Weihnachten zurück von Nato-Einsatz“. Nach rund fünf Monaten Seereise ist die deutsche Fregatte "Hamburg" kurz vor dem Weihnachtsfest von einem Nato-Einsatz nach Wilhelmshaven zurückgekehrt. Das Kriegsschiff mit rund 235 Soldatinnen und Soldaten an Bord lief am Vormittag in seinen Heimathafen ein, wie eine Sprecherin der Marine sagte. Am Pier des Marinestützpunktes wurde die Besatzung von Familien, Freunden und Kameraden empfangen. Die "Hamburg" war im Juli von Wilhelmshaven aus aufgebrochen, um sich in Nord- und Ostsee sowie im Atlantik der sogenannten Standing Nato Maritime Group 1 anzuschließen, einem der maritimen Einsatzverbände des Militärbündnisses, der dort vor allem für die Kontrolle und den Schutz der Seewege zuständig ist. Die Nato-Mission war der erste Einsatz der Fregatte unter dem neuen Kommandanten Fregattenkapitän Alexander Timpf. Hinter seiner Besatzung lägen fordernde und intensive Monate, sagte der Kommandant in einer Mitteilung der Marine. "Durch die gezeigte hohe Flexibilität und Professionalität der Besatzung als geschlossene Gemeinschaft sowie durch die Willensstärke eines jeden Einzelnen haben wir einen sichtbaren Beitrag zur Verlässlichkeit Deutschlands in der Nato geleistet", sagte Timpf. Der Marineverband "Standing Nato Maritime Group 1" besteht nach Angaben der Bundeswehr in der Regel aus mehreren Zerstörern und Fregatten sowie einem Versorgungsschiff von Flotten nahezu aller Mitgliedstaaten der Nato. Während der Fahrt nahm die "Hamburg" nach Angaben der Marine an mehreren Übungen teil – etwa an dem Manöver Neptune Strike in der Ostsee. Anfang Oktober unterstützte die "Hamburg" auf Bitten Dänemarks bei der Luftraumüberwachung und der Absicherung des EU-Gipfels in Kopenhagen. Außerdem überquerte die Fregatte während des Nato-Einsatzes mehrfach den Polarkreis, auch um die Seetüchtigkeit in nördlichen Gewässern zu zeigen. Die Fregatte "Hamburg" gehört zur sogenannten Sachsen-Klasse. Dieser Fregatten-Typ ist speziell für den Geleitschutz und die Seeraumkontrolle konzipiert. Das 143 Meter lange Kriegsschiff ist mit einem speziellen Radar ausgerüstet, das nach Angaben der Bundeswehr einen Luftraum von der Größe der gesamten Nordsee überwachen kann. Außerdem haben diese Fregatten Flugabwehrraketen an Bord. © dpa-infocom, dpa:251219-930-445902/1