Datum19.12.2025 10:46
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bundesrat hat mit einer Schweigeminute der von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti, Roma und Jenischen gedacht. Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte erinnerte daran, dass etwa 500.000 Angehörige dieser Gruppen aufgrund des Rassenwahns getötet wurden und ihr kulturelles Erbe weitgehend zerstört wurde. Er betonte die Notwendigkeit, sich gegen autoritäre und rechtsextreme Strömungen zu stellen und sich für eine demokratische und solidarische Gesellschaft einzusetzen, insbesondere gegen menschenverachtende Ideologien wie Antiziganismus und Antisemitismus.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bundesrat“. Lesen Sie jetzt „Bundesrat gedenkt der ermordeten Sinti, Roma und Jenischen“. Der Bundesrat hat mit einer Schweigeminute der von den Nationalsozialisten ermordeten Sinti, Roma und Jenischen gedacht. Etwa 500.000 Angehörige dieser Volksgruppen seien dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen, sagte Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte (SPD) zum Beginn der Sitzung. "Ihr kulturelles Erbe wurde zum großen Teil zerstört." Die Aufarbeitung dieser Verbrechen sei in Deutschland nur sehr langsam in Gang gekommen. Bremens Regierungschef rief dazu auf, heute entschieden dagegen vorzugehen, wenn autoritäre, rechtsextreme und manchmal offen faschistische Politiker die Axt an die Grundwerte der freiheitlichen Demokratie wie den bedingungslosen Schutz der menschlichen Würde legten. Bovenschulte sagte: "Wo immer menschenverachtende Ideologien - ob Antiziganismus, Antisemitismus oder antimuslimischer Rassismus - propagiert werden, müssen wir uns klar positionieren und unsere Stimme für eine freie, demokratische und solidarische Gesellschaft erheben." © dpa-infocom, dpa:251219-930-445046/1