Datum19.12.2025 08:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Dortmund wird Ende Januar eine mögliche Entschärfung einer 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Laut Luftbildauswertungen besteht der Verdacht, dass diese im Boden liegt. Am 25. Januar sind umfangreiche Evakuierungen geplant, darunter die vorübergehende Verlegung von Seniorenheimbewohnern. Rund 4.500 Anwohner könnten ebenfalls betroffen sein, abhängig von der Größe und dem Zustand der möglicherweise gefundenen Bombe. Der Sicherheitsradius für die Evakuierungen könnte sich noch anpassen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriegsfolgen“. Lesen Sie jetzt „Fliegerbomben-Verdacht in Dortmund: Grabung Ende Januar“. Ende Januar könnte in der südlichen Innenstadt von Dortmund eine Blindgänger-Entschärfung umfangreiche Evakuierungen nötig machen. Der Grund: Nach der Auswertung von Luftbildern gibt es den Verdacht, dass an einer bestimmten Stelle eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegt. Am 25. Januar ist die Ausgrabung geplant, wie die Stadt mitteilte. Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenwohnheims sollen bereits ab dem Morgen des Untersuchungstages verlegt werden. Bestätigt sich der Verdacht, müssten auch rund 4.500 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Häuser verlassen. Der Umfang der Sperrungen und Evakuierungen richtet sich nach der Größe und dem Zustand der möglichen Bombe. "Der Sicherheitsradius kann sich auch noch verkleinern", hieß es. © dpa-infocom, dpa:251219-930-444625/1