Datum19.12.2025 07:32
Quellewww.zeit.de
TLDRDie USA haben im Pazifik erneut Angriffe auf angebliche Drogenboote durchgeführt, bei denen fünf Menschen getötet wurden. Diese Angriffe, die seit September andauern, wurden vom US-Südkommando als notwendig erachtet, um den Drogenschmuggel zu bekämpfen, der laut den USA von Venezuela unterstützt wird. Kritiker werfen den USA jedoch völkerrechtswidriges Handeln und außergerichtliche Hinrichtungen vor. Seit Beginn der Einsätze wurden über 100 Menschen getötet. US-Präsident Trump hat zudem eine Seeblockade gegen venezolanische Öltanker verhängt.
InhaltTrotz großer Kritik setzen die USA ihre Angriffe auf angebliche Drogenboote im Pazifik fort. Bei einem neuen Angriff wurden nach Militärangaben fünf Menschen getötet. Bei Angriffen auf zwei angebliche Drogenboote im Pazifik sind nach Angaben des US-Militärs fünf Menschen getötet worden. Die Schiffe hätten sich in internationalen Gewässern befunden und seien in Drogenhandel verwickelt gewesen, teilte das US-Südkommando mit. Drei Menschen seien auf dem ersten Schiff und zwei auf dem zweiten Schiff getötet worden. Seit September greifen US-Streitkräfte wiederholt Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Ostpazifik an. Dabei wurden bislang mehr als 100 Menschen getötet. Kritiker bezeichnen die Angriffe als außergerichtliche Hinrichtungen und völkerrechtswidrig. Die USA werfen Venezuela vor, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Zuletzt verkündete US-Präsident Donald Trump eine Seeblockade gegen "sanktionierte" Öltanker, die Venezuela anlaufen oder verlassen. Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro vermutet dagegen US-Pläne zu seinem Sturz. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.