Datum19.12.2025 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Prozess um die tödliche Messerattacke auf einen 14-Jährigen auf einem Spielplatz in Menden spricht das Landgericht Arnsberg ein Urteil. Dem 17-jährigen Hauptangeklagten wird Mord aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke vorgeworfen. Neun weitere Jugendliche sitzen ebenfalls auf der Anklagebank, von denen einige an den Angriffen beteiligt waren. Der tödliche Vorfall ereignete sich nach einer Auseinandersetzung im Mai 2025. Der Hauptangeklagte wurde kurz nach der Tat festgenommen. Der Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mordanklage“. Lesen Sie jetzt „Urteil im Prozess um tödliche Messerattacke auf Spielplatz“. Im Prozess um einen tödlichen Messerangriff auf einen 14-Jährigen auf einem Spielplatz in Menden im Sauerland will das Landgericht Arnsberg heute (9.00 Uhr) ein Urteil sprechen. Dem Hauptangeklagten 17-Jährigen wirft die Staatsanwaltschaft Mord aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke vor. Mit auf der Anklagebank sitzen neun weitere Jugendliche. Acht von ihnen sollen sich zuvor an einem von mehreren Angriffen beteiligt haben, in dessen Folge der 14-Jährige starb. Einem weiteren wird Beihilfe zur Körperverletzung vorgeworfen. Weil alle Angeklagten zum Tatzeitpunkt 16 oder 17 Jahre alt waren, fand der Prozess seit Anfang November unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Früheren Angaben der Ermittler zufolge war dem tödlichen Angriff in einer Nacht im Mai 2025 eine Auseinandersetzung mit mehreren Personen vorausgegangen. Dann soll der 17-Jährige auf sein Opfer eingestochen haben. Der 14-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Der Hauptangeklagte war vom Tatort geflohen und am Abend darauf in einem Versteck festgenommen worden. Zu den möglichen Hintergründen der Gewalttat hatten die Ermittler keine genauen Angaben gemacht. © dpa-infocom, dpa:251219-930-443882/1