Diplomatie: Trump: Ukraine muss sich schnell bewegen

Datum18.12.2025 20:55

Quellewww.zeit.de

TLDRUS-Präsident Donald Trump hat die Ukraine aufgefordert, bei den Friedensverhandlungen mit Russland schnell zu handeln. Anstehende Gespräche in Miami deuten auf Fortschritte hin, jedoch betonte Trump, dass Zeitverzug zu wechselnden russischen Positionen führen könnte. Während ukrainische Verhandlungsführer in die USA reisen, sind auch Treffen zwischen der US-Regierung und dem Kreml geplant. Der Friedensplan, zuletzt in Berlin besprochen, wird weiterentwickelt, während ein direktes Treffen zwischen allen drei Parteien momentan nicht erwartet wird.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Diplomatie“. Lesen Sie jetzt „Trump: Ukraine muss sich schnell bewegen“. In den Bemühungen um einen Frieden in der von Russland angegriffenen Ukraine hat US-Präsident Donald Trump Kiew zum Einlenken aufgefordert. Auf die Frage zu Gesprächen, die an diesem Wochenende in Miami im Bundesstaat Florida fortgesetzt werden sollen, sagte Trump, die Verhandlungen näherten sich einer Lösung, "aber ich hoffe, dass die Ukraine sich schnell bewegt". Er fügte hinzu: "Und wissen Sie, jedes Mal, wenn sie (die Ukrainer) sich zu viel Zeit lassen, dann ändert Russland seine Meinung".  Neben amerikanisch-russischen Gesprächen soll es am Wochenende auch weitere Treffen der USA mit der Ukraine geben. Die ukrainischen Unterhändler seien bereits auf dem Weg in die USA, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraina mit. "Am Freitag und Samstag wird unser Team in den USA sein." US-Medien berichteten, dass in Miami ein Treffen zwischen Vertretern des Kremls und der US-Regierung geplant sei. Dabei soll es auch um den Friedensplan gehen, der zuletzt in Berlin von der Ukraine, den Europäern und den USA weiterentwickelt worden war, wie die Nachrichtenportale "Politico" und "Axios" unter Berufung auf informierte Kreise und einen namentlich nicht genannten Beamten aus dem Weißen Haus berichteten. Ein Treffen zwischen Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine werde im Augenblick nicht erwartet. © dpa-infocom, dpa:251218-930-443441/1