Häuser beschädigt: Nach Bombensprengung mit Schäden: Hanau dankt Helfern

Datum18.12.2025 16:10

Quellewww.zeit.de

TLDRNach der Sprengung einer Weltkriegsbombe in Hanau, die mehrere Häuser beschädigte, dankte die Stadt den freiwilligen und hauptamtlichen Helfern für ihren schnellen Einsatz. In 31 Wohnungen wurden Schäden festgestellt, die von zerbrochenen Fenstern bis zu kleineren Beeinträchtigungen reichten. Oberbürgermeister Claus Kaminsky lobte die Hilfsbereitschaft der Bürger in der Vorweihnachtszeit. Ursprünglich war die Bombe fälschlicherweise als Brandbombe klassifiziert worden. Sicherheitsmaßnahmen hatten dennoch die Auswirkungen gemildert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Häuser beschädigt“. Lesen Sie jetzt „Nach Bombensprengung mit Schäden: Hanau dankt Helfern“. Eine Woche nach der geplanten Sprengung einer Weltkriegsbombe in Hanau, bei der auch mehrere Häuser beschädigt wurden, hat die Stadt Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz gedankt. Durch das schnelle und koordinierte Handeln in den Tagen nach der Detonation hätten entstandene Schäden zügig behoben und betroffene Bewohnerinnen und Bewohner rasch in ihre Wohnungen zurückkehren können. Nach Angaben der Stadt wurden in insgesamt 31 Wohnungen Schäden festgestellt. Diese reichten von kleineren Beeinträchtigungen bis hin zu mehreren zerbrochenen Fenstern. Notwendige Sicherungs- und Reparaturarbeiten seien kurzfristig umgesetzt worden. "Es ist ein großartiges Zeichen gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit, dass es so viel Hilfsbereitschaft gab und so viel Hilfe angeboten wurde", sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD). Einen besonderen Dank richtete Stadträtin und Ordnungsdezernentin Isabelle Hemsley (CDU) an die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr, die über viele Stunden im Einsatz waren. Ihre Hilfe und auch die breite Unterstützung aus der Bürgerschaft habe gezeigt, "dass Hanau zusammensteht".  Bei der Sprengung vor einer Woche war die Art der Bombe nach Angaben des Regierungspräsidiums Darmstadt falsch eingeschätzt worden. Die Experten vom Kampfmittelräumdienst gingen von einer Brandbombe aus, letztlich war es aber eine Sprengbombe. Die Auswirkungen der Sprengung wären laut Regierungspräsidium aber in jedem Fall dieselben gewesen. Zahlreiche mit Wasser gefüllte Überseecontainer aus Stahl waren zwischen Fundstelle und Häusern übereinander gestapelt worden, um den Druck abzudämpfen. Auch sie wurden in Mitleidenschaft gezogen. © dpa-infocom, dpa:251218-930-442165/1