Datum18.12.2025 15:58
Quellewww.zeit.de
TLDRSchleswig-Holstein erhält 73 Millionen Euro für die Digitalisierung seiner Schulen im Rahmen des neuen Digitalpakts 2.0, beschlossen bei der Bildungsministerkonferenz. Bildungministerin Dorit Stenke bezeichnete den neuen Pakt als bürokratiearm und kündigte eine zügige Umsetzung an. Bis 2030 sollen Bund und Länder insgesamt fünf Milliarden Euro investieren, wobei der Bund und die Länder jeweils 2,5 Milliarden Euro beisteuern. Der Digitalpakt knüpft an einen vorherigen Pakt an, der im Mai 2024 ausläuft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Bildungsministerkonferenz“. Lesen Sie jetzt „Knapp 73 Millionen Euro für Schuldigitalisierung im Norden“. Schleswig-Holstein soll knapp 73 Millionen Euro zusätzlich für die Digitalisierung der Schulen im Land bekommen. Der neue Digitalpakt sei im Vergleich zum Vorgänger "bürokratiearm", sagte Bildungsministerin Dorit Stenke (CDU). Das Land wolle sofort mit der Umsetzung beginnen und die nächsten Schritte zügig mit den kommunalen Landesverbänden abstimmen. Bis 2030 sollen Bund und Länder insgesamt fünf Milliarden Euro zusätzlich in die Digitalisierung der Schulen investieren. Darauf einigten sich die Beteiligten bei der Bildungsministerkonferenz in Berlin. Der Digitalpakt 2.0 knüpft an den ersten Digitalpakt an, der im Mai 2024 ausgelaufen war. Dabei hatte sich der Bund, der eigentlich für die Schulen nicht zuständig ist, seit 2019 mit 6,5 Milliarden Euro beteiligt und 90 Prozent der Ausgaben für die Digitalisierung in den Schulen wie Laptops und digitale Tafeln getragen. Länder und Kommunen mussten 10 Prozent übernehmen. Am Digitalpakt 2.0 sollen sich Bund und Länder mit je 2,5 Milliarden Euro beteiligen. Der Bundesanteil soll größtenteils aus dem sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur kommen, einem schuldenfinanzierten Investitionsprogramm in Höhe von 500 Milliarden Euro. © dpa-infocom, dpa:251218-930-442054/1